QR- Code, die neue Mode

Am Anfang des Internets für alle, fand man auf einigen gekauften Produkten neben einer Bedienungsanweisung aus Papier noch einen Hinweis auf eine Webadresse. Das war „extendet Service“.

Dann verschwanden die Hinweise aus Papier und wurden gegen Zettel mit Werbung und dem Hinweis „for more information visit http://….“ ersetzt. Da wurde es dann einfach nur billig.
Niemand hätte geahnt, das das noch „besser“ geht. Heute gibt es oft nur noch den QR- Code. Ein häßliches Viereck ziert Bierflaschen, Plakate, Versandlabel und Zeitungen. Auch auf Formularen der „Bundesagentur für Arbeit“ sind sie zu finden.

versteckte Inhalte???

nicht mehr menschenlesbar

Das sich diese Codes mißbrauchen lassen, wurde in der Praxis schon bewiesen. Eigentlich schon schlimm genug, aber was vielen noch nicht aufgefallen ist: oft ist NUR der Code da, keine menschenlesbare Kennung oder Internetadresse. Auch auf dem Formular für Nebeneinkünfte der Bundesagentur für Arbeit ist so ein Code- ohne „Übersetzung“ darunter. Niemand weiß also, welche Version des Formulares er in den Händen hält. Wir sind also ein gutes Stück weiter auf dem Weg zum völlig verblödeten Verbraucher. Wenn das so weiter geht, wird man in ein paar Jahren gar nicht mehr merken, wenn Daten ausspioniert werden  und der QR Code das geliebte Handy/ Tablet dazu bringt sämtliche Speicherinhalte unbemerkt zu übertragen. Der Besondere Knüller: man muß für’s Internet nicht mehr lesen und schreiben können- in weniger als 100 Jahren wird es möglich sein für den normalen Menschen das Alphabet abzuschaffen…

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