Evasion Adé- wenn die Familie kleiner wird…

Viele Male sind wir mit ihm nach Ungarn gefahren, oder Verwandte und Freunde besuchen- mit unserem Citroen Evasion.
Kein Auto haben wir so gern gefahren und keines war auf langen Strecken so bequem wie unser Evasion… Jetzt haben wir ihn verkauft, da  wir nicht mehr so viel Platz benötigen. Hier ein „Nachruf“…
Was uns gefiel:

  • erhöhte Sitzposition
  • gutes Licht
  • schönes, übersichtliches Armaturenbrett
  • Wagenboden in einer Ebene (glatt)
  • flexibles Sitzhandling (herausnehmbar)
  • gute Motorisierung (2,0i DOHC)
  • angenehmes Innengeräusch
  • bequeme Sitze
  • zuverlässig
  • Klimaanlage
  • gute Straßenlage auch bei voller Beladung

nicht so gelungen:

  • die Frontpartie vom Design her
  • er war etwas durstig
  • mit 7 Personen doch etwas eng

Alles in allem aber eine gelungene Konstruktion. Der Wagen hatte 16 Jahre auf dem Buckel und war in einem erstaunlich guten Zustand. Sicher haben wir das Auto erhalten, „es gut mit ihm gemeint“. Auf unserer nächsten Ungarn- Fahrt wird er uns fehlen…  Hier noch ein paar Bilder…

Aber leider kostet so ein Auto ja auch Geld, wenn es nur herumsteht- Steuer und Versicherung… ein Grund mehr Ihn wegzugeben… leider.

Innenraum

hier mal ohne Sitze… Platz

Gadgetbridge- damit die Pebble nicht stirbt

Schon seit längerem geht die Angst um, daß ab Januar ’18 die geliebte Pebble den Dienst verweigert- denn dann will Fitbit die Server abschalten. Inzwischen  gab es ja für die Pebble App ein Update, das die Uhren nebst App auch nach 12/2017 weiter am Leben halten soll…
ABER: Handywechsel? Oder was ist, wenn man Sohnemann oder Töchterchen die gebrauchte Pebble vermachen will? Wird es die App noch geben? Wer hostet Apps und Firmware? Fragen, die für die nächsten 5 Jahre niemand beantworten kann. Deshalb schonmal DANKE an Andreas Shimokawa, der eigentlich „nur“ eine höhere Datensicherheit für die User wollte und mittels Gadgetbridge den Aufstand probte.
Im folgenden Beitrag, geht es darum, wie man die Smartwatch weiter nutzen kann wenn die Server abgeschaltet werden und es den Pebble Appstore nicht mehr gibt. Dazu gehört auch, sich Sicherheitskopien der Firmware und der Watchfaces anzulegen. Es geht hier NICHT darum Softwarepiraterie zu betreiben.
Nun zur Sache: alle gemachten Erfahrungen beruhen auf Tests mit einer Pebble 301rd mit Teildefekt. (siehe Bild). Das Problem lässt sich beheben, wenn es gelingt, die Uhr zu öffnen…Uhr mit Defekt

der Testkandidat vor dem Reset

Als erstes besorgen wir uns Gadgetbridge…

  • -im Internet zu F-Droid gehen und die App herunterladen
  • -die App (.apk File) auf das Handy transportieren (Airdroid, SD-Karte, Kabel)
  • -kontrollieren ob „Installation von Apps aus Unbekannten Quellen“ zugelassen ist
  • -die F-Droid App installieren

F-droid ist ein Katalog für „Free and Open Source (FOSS) Software“ In dem wir nun suchen können- nach Gadgetbridge. Sollte nichts gefunden werden, keine Vorschläge etc, dann muss man in der F-Droid App die „Repositorys“ (Paketquellen) aktivieren oder/ und die F-Droid- App will aktualisiert werden (So auf meinem alten G2 mini). Wenn das geschehen ist, lässt sich Gadgetbridge leicht finden und installieren. Jetzt die Uhr mit dem Telefon via Bluetooth koppeln und Gadgetbridge starten, dann in Gadgetbridge selbst „Einstellungen“ wählen und das Programm konfigurieren. Schon kann es losgehen…
Hier erst einmal die Quellen für die Software:
die Firmware gibt es HIER bei github.com um sie ggf. mittels Gadgetbridge neu installieren zu können.
Watchfaces und Apps bekommt man aus dem Pebble Appstore, um diese herunterladen zu können muß die Adresszeile im Browser erweitert werden.
1. Wir gehen zu https://apps.getpebble.com/en_US/watchfaces
2. mit der Suchfunktion suchen wir unser Watchface (im Beispiel „without Glasses“)
3. nun hängt man an die Adresszeile folgende Zeichenkette an: &dev_settings=true
(am besten in die Adresszeile klicken und mit den Pfeiltasten zum Ende navigieren)
4. Seite im Browser neu laden (ganz unten erscheint ein neuer Menüpunkt „Download“)
5. Download….
6. aufs Handy bringen und im Dateimanager auf dem Handy finden. Ein Antippen der Datei (*.pbw) rief sofort den App-Installer von Gadgetbridge auf den Plan, der problemlos das Watchface installierte. Alle anderen Programme (Apps & Firmware) lassen sich genauso installieren. Wenn eine App (oder ein Watchface) ein spezielles Konfigurationsinterface besitzt, kann man dies im App-Manager aufrufen. Dort ist auch ein Besuch des Pebble Appstores möglich, der aber ab 2018 nicht mehr existent ist… Im Anschluss hier eine  Schritt für Schritt Bildergalerie. Vorher nochmal die verwendeten Geräte/ Software:

Pebble 301 rd (mit Displayproblem) FW 3.12.3 HW: v1_5
LG G2 mini (Android 5.0.2, nicht gerootet aber neu geflasht ohne Branding)
Tuxedo Notebook BU1505 mit Ubuntu 16.04.2
Gadgetbridge 0.19.2
Airdroid Ver 4 (zum Übertragen der Dateien zw. Handy und Laptop)

Die Symbole auf dem Startscreen :

die blau hinterlegte Uhr – Bluetoothverbindung erfolgreich
das durchbrochene Viereck- Sreenshot von der Uhr (hat bei mir nicht funktioniert)
die beiden Vierecke-  Appmanager
die senkrechten Balken – Fitnessdaten
die vibrierende Uhr- verlegte Uhr finden

Zum Einstellungsmenü kommt man, wenn man auf die 3 Striche rechts neben Gadgetbridge tippt….

Screenshot vom Eistellungsmenü

das Einstellungsmenü

Das Menü ist relativ lang, aber verständlich. Nach dem wir alles eingestellt haben, jetzt zum Watchface…

Fazit: Gadgetbridge ist eine VOLLWERTIGE Möglichkeit, die geliebte Pebble weiter zu nutzen, wenn man sich vorbereitet und sich die Apps/ Firmware und Watchfaces privat sichert. Ein Konto ist dafür nicht notwendig, die App läßt sich auch so ohne Einschränkungen nutzen. Für alle, denen Datensicherheit etwas Wert ist, ein riesiges Plus. Außerdem zeigt Gadgetbridge, daß eine Smartwatch ohne Server funktionieren kann.  Als einzigen Wermutstropfen habe ich die Oberfläche der App empfunden, da glänzt die original Pebble App. Die Pebble2 wird leider (noch?) nicht vollständig unterstützt, die 301 /Steel und die TIME schon… Genaues im Gadgetbridge- Wiki.
Meine Pebble (und die meiner Tochter) können also an Altersschwäche sterben- und nicht an Serverausfall.

 

Tapetenkleisterklumpen….

Wie viele Männer renoviere ich nicht gern, aber irgendwann kommt man ja nicht mehr drumherum. Als Gelegenheitstapezierer fehlt einem oft die Übung, aber eines geht bei mir immer schief: der Leim wird klumpig… Besonderes „Glück“ habe ich bei dem Kleister in den lila Packungen. Es gelingt mir einfach nie … Früher habe ich dann den Durchschlag meiner Frau aus der Küche entwendet und mehr oder weniger heimlich die Klumpen kleingedrückt….
Irgendwann kam ich dann auf die Idee mal einen Mixer mit Schneebesen auf das Problem „loszulassen“- ein voller Erfolg…

der Mixer

Fertig!!!

Es mixt sich übrigens besonders gut, wenn der Leim schon eine Nacht gestanden hat oder man rührt den Kleister gleich mit dem Mixer an.

Fuffzich!

Der 6. Juni ’66 ist schon ein paar Tage her. Mein Lehrausbilder lebt nicht mehr und der Mathelehrer den wir in den unteren Klassen hatten ist schon lange Rentner. Zu meinem Ehrentag habe ich alte Dia’s gescannt und eine kleine Diashow ans Laufen gebracht.

die Küche

Ende der 70er

Hier ein kleines „Jump Back“…. Eine „Komet“ Küchenmaschine mit Brotschneideaufsatz, links davor (kaum zu erkennen) ein „Acosta“ Automatictoaster… Eine Packung „Babysan“ ist dort noch zu erkennen. Die Küche meiner Eltern in Berlin. Für die damalige Zeit hochmodern: ein „KIpp- Dreh- Fenster“. Hier bin ich aufgewachsen, wenn ich nicht bei Oma war.
Wenn man 50 wird, stellen sich die ersten Gebrechen ein und man stellt erleichtert fest, das man schon mehr als die Hälfte des Arbeislebens hinter sich gebracht hat.
Gefeiert haben wir in der Gaststätte Heinze in Brunn: Gerne wieder, super Essen und gute Akustik.
Meine Brüder mit Ihren Familien waren gekommen und alle meine Töchter waren das erste mal beisammen, schon das machte mich happy!
Auch Henrike, die ich seit meinem 16. Lebensjahr kenne, war mit ihrem Mann gekommen, abgesehen von den guten Freunden und Nachbarn.
Natürlich gab es auch Geschenke: Das erste Mal im Leben einen neuen Laptop!! Und was für einen: einen Tuxedo- mit 8 Giga RAM und Full HD Display sowie einem i5 Prozzi. Für den Linuxer: kein Windowssymbol sondern ein Pinguin auf der „Super“-Taste. (Nein, die heißt nicht „Windows-Taste!) Dann gab es noch eine alte Mutteruhr zum aufarbeiten: eine C.Bohmeyer. Auch der DJ hatte etwas für mich: etliche GB Musik auf einem USB Stick. Allen vielen, vielen Dank! Auch für die vielen „kleinen“ Geschenke, die ich hier nicht alle erwähnen kann. Es war ein rundum schöner Tag!!!! Danke für alles!!!

Toll

und ein Pinguin auf der „Super“ Taste

sie tickt schon wieder

selten

Allen nochmals ein Dankeschön

10 Jahre Haus- eine Bilanz

Die Zeit vergeht wie im Fluge- manchmal bekommt man einen Schreck, oder man erinnert sich an damals… Vor 10 Jahren sind wir in unser neues Haus gezogen und – haben es nicht bereut.
Niemand konnte einem damals sagen, was wie lange funktioniert und was bald die „Hufe hochreisst“… Hier werde ich versuchen, eine Bilanz zu ziehen und all die Dinge zeigen, deren Livetime keine 10 Jahre waren. Unser Haus hat KEINE Baumängel, oder gravierende konstruktive Fehler. Bauausführend war eine Kyritzer Baufirma, die wir weiterempfehlen können.
Es war damals aber schon ein tolles Gefühl in den eigenen 4 Wänden zu wohnen- die Planung der Räume entstand nach unseren Vorgaben,

ein Lebensraum entsteht

Unser Haus in der Entstehung

so wollten wir die vom Architekten geplanten Dachgauben nicht- für das Geld haben wir lieber den Drempel etwas anheben lassen- (1,20m statt 1m). Der Vorteil: eine glatte Dachfläche ohne Kehlen und Ecken und somit eine kleinere Aussenhülle- was energetisch immer von Vorteil ist. Eine glatte Dachfläche ist zudem immer Wartungsfreundlich- und als Rentner will ich nicht auf dem Dach herumkriechen und Kehlen reinigen…
Was ist alles kaputt gegangen… Da war als erstes in der Garantiezeit die Wohnzimmerjalousie- der Tischler hatte einen falschen Wickelkern eingebaut- seit dem funktioniert es…
Erstes wirkliches Ärgernis war die Heizanlage, bzw. einige Komponenten. Die nicht besonders kompetente Installationsfirma hatte die Pumpen liegend eingebaut- was in Verbindung mit einem defekten automatischen Enlüfter  zum Lagerschaden an der Hauptumwälzpumpe führte. Bei einem Stehenden Einbau der Pumpen wäre das so nicht passiert.

uneffizienter Stromfresser

Nach 5 Jahren Lagerschaden

Als es um die Anschaffung einer neuen Pumpe ging, haben wir dann Nägel mit Köpfen gemacht. Eine Grundfos Alpha2 verrichtet seit dem ihren Dienst. Die Anschaffungskosten von rund 170€ (hier gekauft) hat sie übrigens im ersten Jahr eingespielt. Wer noch eine alte Pumpe im Dienst hat: unbedingt gegen eine Alpha2 ersetzen- die Brennstoffersparnis ist enorm, ganz abgesehen vom Strom.

sinnvolles Equipment

leise und intelligent

Dann mußte vor ein paar Jahren ein Flammrohr im Brenner gewechselt werden- am teuersten war jedoch eine Ölpumpe, die vor 3 Jahren getauscht werden wollte. Die im Brennerautomat verbaute Suntec- Pumpe baute einfach keinen Druck mehr auf. Übrigens haben wir die Anlage jedes Jahr vom Fachmann warten/ reinigen lassen- inklusive Filter. Keinen Spaß machte uns auch die Zirkulationspumpe. Schon nach kurzer Zeit begann sie zu klemmen- und das, obwohl wir hier relativ kalk- und eisenfreies Wasser haben.

hat uns richtig geärgert

Nach der Garantie nur Probleme

Die Neue bestand eigentlich nur aus dem Motorkopf- so mußte ich nichts am Rohrsystem ändern. Sie ist etwas mehr zu hören- arbeitet aber zuverlässig.

die ärgert uns nicht

Jetzt funktioniert’s

Sann gibts da noch den Handtuchhalter im Bad- er ist wohl nicht für feuchte Handtücher gedacht. Demnächst wird es wohl einen neuen geben….

Nicht für feuchte Sachen

langsam vom Rost zernagt

Ein weiteres Ärgernis sind die Gasdruckzylinder vom Mikrowellenfach in der Küche. So sind wir mit der Qualität (Nolte) zufrieden, aber nach dem 2ten mal, haben wir aufgegeben. Jetzt hält ein hölzerner Kochlöffel (!!!) das Fach geöffnet.küchenfachAuch ärgerlich ist der Wasserhahn in der Küche- Das Original war, wie das Spülbecken, Granit- Blau von „Blanco“- wie auch bei Schwiegereltern, hielt der Hahn keine 10 Jahre, dann wurde er undicht und mußte getausch werden. Zu dem ist „Granit-Blau“ nicht mehr lieferbar- wir haben daher vom Baumarkt einen Edelstahlhahn gekauft.

unkaputtbar ist anders

auch hier musste Ersatz her

Der nächste Defekt kündigt sich schon an: Wenn eine Maschine 10 Jahre lang NON STOP arbeitet, dann ist sie verschlissen- so geschehen bei dem kleinen 60Watt Motor, der die Tauchkörperwelle unserer Kläranlage antreibt. Da werden wohl wieder 300 Euro versickern.

10 Jahre non Stop

völlig verschlissen

Ausflugsräder

In vielen Dörfern liegen auf diversen Böden oder Scheunen alte Fahrräder. Wenn der Neue Drahtesel im Stall steht, kommt der Alte auf den Boden.
Irgendwann bekommt man dan Besuch von Städtern, die ja soo gerne in die Natur wollen und das möglichst Abgasfrei. Wenn man dann an die Räder auf dem Boden denkt ist es meist zu spät, die Reifen spröde, und ein paar Rostpickel sind auch schon dran. Da ich regelmäßig vor diesem Problem stehe, erinnerte ich mich an die „Fahrradaufbewahrung“ die es früher am Bahnhof im Wohnort meiner Großeltern gab. In einem länglichen, schmalen, Schuppen konnte man sein Rad gegen einen kleinen Obolus unterstellen. Alles war aus Holz gezimmert- gefühlte 1000 Räder standen dort- trocken und sicher -auf engstem Raum.
Dieses Konzept habe ich etwas abgewandelt, um meine Fahrradreserven vom feuchten Scheunenboden in den trockenen Stall zu bekommen.

ganz einfach

Mehr Platz auf gleichem Raum

Für Nachahmer hier ein paar wichtige Hinweise und Maße: die beiden vorderen senkrechten Balken sind 1,20m lang, die Hintern senkrechten etwa 1,90m. die U-Schienen, in denen die oberen Räder haben nach hinten zur Wand hin ein Gefälle von 10cm, um das nach vorn Rollen der Fahrräder zu verhindern. Aus diesem Grund sind auch am vorderen Ende der Radschienen ca. 3cm hohe Klötzchen geschraubt. Die U- Schienen haben ein Innenmaß von 5cm. zwischen den U- Schienen ist ein Abstand von 40 cm (nicht weniger!!! -ggf. vorher mal probieren). Die Erhöhung unter jeder 2. U-Schiene ist 10cm stark. Die unteren Räder stehe in einem ganz normalen (Baumarkt-) Fahradständer.
Eines meiner alten „Rösser“ hatte total verrostete Speichen, so das ich mich dazu entschloss, aus einem verbogenen Rad die Speichen hier einzubauen. Um so erstaunter war ich, als sich die alte Nabe ohne größere Anstrengungen vom Schmutz befeien ließ- ein Schmuckstück der Galvanik, KEIN Rost- Dank den Werktätigen der VEB Reichenbacher Naben und Kupplungswerken für diese Qualität. Schade, das das RENAK- Reh nicht mehr durch den Räderwald springt… Mit dieser Qualität hätten die Reichenbacher ausnahmslos alle anderen Mitbewerber an die Wand gespielt…

RENAK

nach 30 Jahren Scheunenboden wie Neu

Sozialassis !!!!

Bei dem Wort denken viele jetzt sicherlich an den arbeitslosen Hartz4- Empfänger, der morgens gegen 13 Uhr aufsteht und dann, ungewaschen in Schlabberklamotten zum nächsten Markt geht, um sich eine (oder mehrere) „Gerstenkaltschale“ in den Kopf zu schütten. Aber eigentlich sind diese Typen bedauernswert- sind sie doch, durch ihr geistiges- oder psychisches Potential an den Rand der Gesellschaft gerückt. Richtige Sozialassis waren neulich in unserem Dorf zu Besuch, genau gesagt auf dem Friedhof. Ich meine hier nicht irgendwelche Gruftis, die mal probeliegen wollten, nein Metalldiebe.

alles  geklaut

hier stand mal eine Metallwanne

 

Sie haben alles was aus Metall war mitgehen lassen,- nein falsch: den Wasserhahn und das Standrohr haben sie stehen lassen. Die Metallwanne war übrigens unsere- so lange ich denken kann, haben wir sie im Frühjahr hingestellt und im Herbst bei Frostgefahr wieder nach Hause geholt. Sie war übrigens makellos- kein Rost… als besonders dreist empfinde ich es, das die Diebe selbst das Anschlußstück vom Wasserhahn mitgenommmen haben. Wiegt es 100 Gramm? Ich glaube kaum. Auch die verzinkte alte Gießkanne haben sie entwendet,- natürlich mit der „Tülle“.
Ist es eine Frage der Bildung? Eine Frage des Glaubens?- das sicherlich nicht: in der DDR hätte das niemand gemacht. Ich denke es ist die Erbsenzählerei und Wertelosigkeit. „Erbsenzählerei“ ist ja ein zunehmendes Phänomen: „Kleinvieh macht auch Mist“- nur das man es ebend auch übertreiben kann. – Da nimmt man ebend auch mal das Anschlußstück mit. Werte??? Ist der Tod ein Wert??? Er ist das unbekannte, ungewisse und macht eher Angst. Aber die Verstorbenen- das „Walhalla“, davor sollte man Respekt haben. Da klaut man nicht.

Vielleicht sollte man unser Bildungssystem mal nicht nur „Abspecken“ und Fächer zusammenlegen, sondern versuchen herauszufinden wo unsere Werte und Wurzeln sind und diese auch vermitteln. Vielleicht auch mal wieder

Wo ist sie hin?

auch geklaut

ein Testbild auf allen Kanälen… 2 Stunden keine Grütze aus der Verblödungsmaschine. Ich weiß es nicht- aber es macht mich stinksauer wenn selbst auf dem Friedhof geklaut wird.

reif für die Insl…

 

Es gibt Städte, die suchen nach originellen Veranstaltungsorten um Kleinkunstprojekte wenigstens zum Teil über die Eintrittsgelder zu refinanzieren und der kulturinteressierten Bevölkerung auch aus ärmeren Schichten bezahlbare Events zu ermöglichen. Die Stadt Kyritz besitzt ein solches Areal, ohne eigentlich zu wissen, welches Potential dort vorhanden ist. Gemeint ist hier die Insel im kyritzer Untersee.
Obwohl ich schon weit über 10 Jahre hier zu Hause bin, gab es noch nie einen Grund für mich dorthin zu fahren. Es soll dort schon ein paar Konzerte und Feiern gegeben haben, allerdings drang das nie bis an mein Ohr- und vielen meiner Bekannten geht es ähnlich. Dabei hätte die „Insl“ das Zeug zum Kulturkleinod- gäbe es ein erkennbares, gemeinsames Konzept von Stadt und Betreiber.
Was man dort so machen kann, zeigte sich, als die Künstlerin Anett Glöckner zum Tag des offenen Ateliers dorthin einlud. Um dem Ideenklau Einhalt zu gebieten, gibt es hier keine Fotos von den Textinstallationen. Für alle, die trotzdem gerne mal was kopieren folgender wichtiger
Hinweis: da auf den Fotos in diesem Beitrag gegebenfalls Kunstwerke zu sehen sind, die NICHT mein geistiges Eigentum darstellen, unterliegen die Fotos dem Copyrigt und dürfen nicht ohne meine Genehmigung und die der Künstler von Dritten verwendet werden.
Hier erstmal ein paar Bilder, damit man vom Ort eine Vorstellung hat..

Innen besitzt die ehemalige „Ausflugsgaststätte“ ein besonderes Ambiente, das sie für Künstler und Kunstinteressierte interessant macht. Ich will hier lobend erwähnen, das die jetzigen Betreiber sich auch wirklich mühen, dem Ort wieder ein Flair zu geben, ohne ihn seiner Identität zu berauben. Die eigentliche Gaststätte besteht aus einem großen und zwei kleineren Räumen, welche sich hervorragend als kleine Galerie eignen.

Wir hatten hier einen wirklich gelungenen Abend, nicht zuletzt der angenehmen Atmosphäre wegen, ganz abgesehen von den Künstlern, die hier ihr Bestes gaben. Neben Anett Glöckner, Lukas Sabionski und Anne-Katrin Schülke waren das auch die 3 Kinder aus der Grundschule Wusterhausen, die hier mit eigenen Texten überraschten und deren Kreativität von Frau Glöckner ins Programm mit eingebaut wurde. Hier ein paar Bilder:

Die drei Hauptakteure des Abends, die das Publikum begeisterten… Anett Glöckner, die durch ihr vielfältiges künstlerisches Schaffen immer wieder begeistert. Sei es durch Texte oder ihre Installationen. Mit viel Engagement erweckt sie auch die Künstler in unseren Schulkindern, die dann wieder „beflügelnd“ auf sie wirken. Wer sie kennt ist immer wieder erstaunt…
Als ein wirkliches Talent ist auch Lukas Sabionski anzusehen: wenn er zu singen beginnt, sucht man (vergebens) nach einer Box und einem Playback- Gerät. Aber er ist nicht nur ein begnadeter Sänger sondern auch noch ein guter Pianist, wie wir durch seine Improvisation hören durften, die übrigens für einige Besucher das Highlight des Abends war.
Anne-Katrin Schülke, die sich auch noch in der Ausbildung befindet, hatte leider ein Stimmenproblem und mußte Ihre Stimme daher schonen- aber als Begleiterin am (E-) Piano zeigte sie ihr Gefühl für Musik. Mit ihrem feinen Gespür für den Ton hatte sie ein „goldenes Händchen“ für Akustik und Lautstärke an diesem Abend.
Laut kann jeder- aber angenehme Beschallung und Musik, ohne, wie so oft üblich, die Leute „umzublasen“, läßt den wirklichen Profi erkennen.

Kinder...

Kinder der Grundschule Wusterhausen

Wie schön wäre es doch, hier wöchentlich Lesungen, Ausstellungen und kleine aber feine Konzerte zu haben. Wenn im Sommer die Musiker zum tanz aufspielen würden… Eine kleine Bühne gibt es draußen ja schon.
Aus der jüngeren Vergangenheit ist noch eine Menge an erhaltenswertem vorhanden, wie man auf den nächsten Bildern sehen kann. Die DDR- Bänke oder die Lichspalt- Säulenlampen, die ich ja am liebsten sofort abgebaut hätte, um sie zu reparieren….

Als Veranstaltungsort für kleine (Open Air-) Konzerte auch denkbar- wenn man es mit der Lautstärke nicht übertreibt. Die Insel hat ja auch den Vorteil, das der „Krawallbruder“, egal aus welcher (politischen) Richtung er auch kommt, im Ernstfall nicht mit auf die Fähre darf. Und wenn er schwimmt? Dann ist er abgekühlt genug und hat sich ausgepowert, wenn er dort ankommt.
Die Stadt Kyritz wäre sicher gut beraten, die Insel als Kulturstätte zu etablieren, denn das Konzept Ausflugsgaststätte, welches ja noch aus der DDR stammt, ist sicherlich keine stabile Lebensgrundlage für die Betreiber. Abgesehen vom Fährmann, der ja von Symphatie, Lust und Liebe auch nicht satt wird. Ich wünsche den jetzigen Betreibern in allen Dingen eine gute Zeit und weiterhin Kreativität… Das die Insel die INSL bleibt und vielleicht die Kulturinsl wird…

Wasserbett? Besser nicht ….

Manchmal meint es das Leben gut mit einem und man bekommt auch mal etwas geschenkt, das man sich so kaum gekauft hätte. Bei uns war das ein todschickes, großes Wasserbett mit 2 getrennten Matratzen. Conditioner, Entlüftungspumpe, Heizung – selbst der Vinylpfleger war mit dabei. Alles sehr gepflegt und man hatte optisch schon noch das „NEU“ – Gefühl. Also das alte Bett erstmal im Wohnzimmer aufgebaut, bis das Wasser im Neuen warm genug ist.
Hört man sich so im Netz um, ist der allgemeine Grundton positiv: gesünderer – viel ruhigerer Schlaf, das Bett nie kalt, von Ärzten empfohlen, ist gut für die Wirbelsäule…- ja und das Liebesleben soll anders, aber gut sein … Richtig etwas negatives findet man kaum, außer Befürchtungen, das der Fußboden zusammenbricht oder man Seekrank wird…

Wasser marsch

beim Füllen

Nach einem Tag hat die Heizung das Wasser auf Temperatur gebracht. Wir haben mehrmals entlüftet und waren gespannt auf die erste Nacht. Wir hatten uns vorher über die richtige Füllmenge informiert und auch sonst alles richtig gemacht.
Nach 2 Nächten habe ich das Teil wieder abgebaut….

1. man sinkt ein
2. es riecht nach Kunststoff (Vinyl)
3. bewegt man sich, wackelt alles
4. Heizungseinstellung problematisch

Schmerzen im Nacken oder im Lendenbereich hatte ich nicht, aber richtig schlafen ging auch nicht. Ich war laufend wach. In der ersten Nacht war mir etwas zu kühl, also drehte ich die Heizung um 1 Grad höher- in der 2ten Nacht war mir dann zu warm. Man darf bei der ganzen Sache wohl auch nicht vergessen, das dem Menschen seine Evolution in den Knochen steckt. Wir sind es gewöhnt auf einem festen Untergrund zu liegen und uns Nachts zu drehen.
Zum Glück gab es auf einer bekannten Videoplattform auch Tipps zum Abbau- und ich hatte alles da!!

LEISTUNG!!!

das Ende

Abschließend muss ich sagen, das ich mich total auf mein altes Bett gefreut hab und geschlafen wie „Gott in Frankreich“. Was gesundes, modernes schlafen angeht, bin ich kuriert.

OBD Codes- und nur ein Dieselfilter

Wenn man sich ein gebrauchtes Auto kauft, erwirbt man immer eine große Unbekannte. Wie hat es der Vorbesitzer mit der Wartung gehalten? Was wurde unter den Teppich gekehrt???
Wenn dann nach 5000 Km unter bestimmten Betriebsbedingungen die gelbe Lampe der Motorkontrolle aufleuchtet und die Bordelektronik ein „Piep“ von sich gibt, hat man vor der nächsten Rechnung Angst. Immer wenn der Motor meines Berlingo (1,6Hdi -> 3001/ AFH) Drehzahlen bringen sollte, kam dieses „Piep“ und besagte gelbe Lampe. Nach 4 mal fahren ohne Fehler, verschwand das Lämpchen wieder. Als ich neulich einen Schreibtisch nach Berlin bringen mußte, ging nicht nur die Lampe an, nein auch der Motor aus… Es half nur, die Zündung aus und wieder an zu machen, um weiter zu kommen. Auf Motorbremsungen reagierte das Gefährt genauso- „Lampe an“ „piep“ und dann Maschine aus. Höchste Eisenbahn mal in einer Werkstatt vorbei zu fahren um sich den Tod des Turboladers oder der Einspritzpumpe bescheinigen zu lassen.

sieht teuer aus

schön ist anders…

Der Mann in der freien Werkstatt war anständig: er erklärte mir, das er die Markenspezifischen Testgeräte / -Programme nicht habe, diese hätten nur Vertragswerkstätten… Ich habe mir dann aber die Mühe gemacht im Internet nachzusehen… Auf OBD-codes.com fand ich dann genaueres. Allerdings in englisch. Der Fehler P1113 ist Herstellerspezifisch- alle Codes die mit P1xxx beginnen sind Markenabhängig. Ich konnte mir daher die Erklärung nur aus mehreren Forenbeiträgen und Webseiten „zusammenreimen“ Für die hier gemachten Angaben/ Übersetzungen übernehme ich weder Garantie noch Haftung, da sie aus Quellen stammen, die ich nicht überprüfen kann…

 

P0087: Rail/ Systemdruck zu gering
Symptome:
– Motorkontrolle „ein“
– wenn mehr als ein Fehlercode dann Luftsensorproblem möglich, zu wenig Luft oder Sensor falsch codiert/ programmiert (Fehlanpassung)
-unruhiger Lauf, Fehlzündungen, Verlust an Beschleunigung und Kraft tritt vermehrt auf, wenn mehr Kraftstoff benötigt wird

Ursachen:
-schlechte Kraftstoffpumpe
-verstopfte Filter/ Siebe
-falsch eingestelltes Kraftstoffmaximum
-defekter Kraftstoffdrucksensor

P0093: großes Leck im Kraftstoffsystem (Druckabfall im Hochdruckbereich)

Symptome:
-Motorkontrolle „ein“
-Leistungsabfall
-nach 1Minute Motor „Stop“

Ursachen:
– Injektorfehler (Düse)
– Common Rail Leckgage
– Kraftstoffdrucksensor defekt
– Kraftstoff-/Einspritzpumpenfehler
– Kraftstoffheizung konstant an
– Kraftstofftemperatursensor defekt
– Leck im Hochdrucksystem
– Korrosion an Sensorstecker(n)/ elektronischen Komponenten
– Fehlfunktion in der Kraftstoffdruckreglung
– Leck an/ in der Einspritzpumpe
– Stellmotorfehler in der Reglung (klemmt?)
– ECM Fehler

Achtung! Unbedingt prüfen, ob Diesel im Motoröl ist, um interne Lecks auszuschließen.

P1113: IAT Sensor offen/ Kurzschluss

Einlassluft Sensor offen (kein Kontakt) oder Kurzschluss (Werteanomalie)

Die vom Sensor übermittelten Werte sind nicht plausibel

 

Schweren Herzens machte ich mich also auf den Weg in die Vertragswerkstatt…
Resümee:
Die für 60000 km Laufleistung konzipierte Filtereinheit war nach über 130000 gefahrenen Kilometern dicht.
Sie hatten die Einheit vorrätig und auch noch den anderen Kraftstoffilter- NUR 90 Euro.

Erklärung: der Druckabfall in der Kraftstoffzufuhr wurde durch Luftblasen verursacht, die Werteanomalie am Luftsensor durch eine Motorbremsung. Wer Erfahrungen mit alten Dieselmotoren hat, weiß: wenn der Filter zu ist holt sich der Motor Luft- egal wie dicht die Kraftstoffanlage ist… Durch die Luftblasen gab es dann natürlich einen großen Druckabfall  in der Einspritzanlage, die das On Board Diagnosegerät als Leck in der Kraftstoffanlage interpretierte und die Motor dann abschaltete.
Jetzt rennt er wieder, bei der Maschine bin ich jedoch vorsichtig- der Turbolader ist durch ein Sieb in der Ölzuleitung schnell mal überhitzt…