Dell b1165nfw die Zweite!

Wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt, sind wir stolze Besitzer eines Dell Multifunktionsgerätes, einem b1165nfw.  Die Treiberinstallation unter Ubuntu mit dem vom Hersteller mitgelieferten Treiber ist leider nicht ganz so einfach. Die in meinem alten Beitrag vorgestellte Lösung hat den Nachteil, das der Drucker sich damit nicht aus dem Standby aufwecken lässt. Was tuen…..? Nach einigen Experimenten habe ich einen Weg gefunden, den Drucker unter 16.04 zum arbeiten zu bewegen… Zugegeben mit dem Holzhammer… aber es funktioniert auf 32 und 64 Bit- Systemen. Wichtig: wie schon im anderen Beitrag erwähnt- die Bedienungsanweisung lesen und dem Drucker eine staische IP- Adresse geben. Als erstes braucht man dann dafür den Service-Tag, mit dem man den Drucker auf der Dell Seite eindeutig identifizieren kann. Dann den Treiber herunterladen… und endpacken. Wir erhalten dann einen Ordner namens „cdroot“. Als Zielordner habe ich hier mein „Home“ (persönlicher Ordner) angegeben.

Bild vom Ordner

nach dem Entpacken

Im cdroot- Verzeichnis sind alle möglichen Dateien und mehrere Shellscripte. Ich habe versucht nur die Scripte ausführbar zu machen, kam aber nie zu einem brauchbaren Ergebnis. Meistens startete der Installer nur im Textmodus und es gab am Schluß keinen Benutzer, der die Berechtigung zum drucken besaß… Deshalb hier der Holzhammer: ich habe einfach alles ausführbar gemacht. Mittels:
sudo chmod +x -R /home/david/cdroot

wird sozusagen „jedes Bit ausführbar“… macht man das nicht, startet der Installer bestenfalls im Textmodus- mit den oben beschriebenen Unzulänglichkeiten.
Die zweite „Holzhammernarkose“ : wir werden „Super-Root“. Das geht mittels
sudo su
Durch den letzten Befehl sind wir dauerhaft Root und verlieren diese Privilegien nicht. Jetzt können wir das Script zum Installieren starten. Um ein Bash Script zu starten “ ./ “ nicht vergessen.
1. cd /home/david/cdroot/Linux (Enter)
2. ./install.sh (Enter)
Wie hier zu erkennen, befindet sich der Installer im Verzeichnis cdroot/Linux. Die Instalationsroutine sollte nun Fehlerfrei laufen. Wenn man den Scanner nutzen will, vorher die XSANE / SANE Bibliotheken installieren. Näheres erfährt man auch in der mitgelieferten Hilfe, die sich hier ebenfalls unter /cdroot/Linux versteckt. die Datei heißt „installer.htm“ und lässt sich im Firefox öffnen. Seitdem lässt sich der Drucker von allen PC’s problemlos ansprechen und tut was er soll: Drucken… – nicht zu vergessen, das er aus dem Standby wieder aufwacht!

Dell B1165nfw unter Ubuntu 12.04/14.04 und Android

Dies ist eine Anleitung, wie man den Dell B1165nfw übers WLAN zum drucken überredet.

Als sozial engagierte, und mitten im Leben stehende Menschen, haben wir einen Fernkopierer, auch Fax genannt. Am Anfang war das ein „Triumph-Adler“ Thermopapierfresser, der es auf knappe 20 „Lebensjahre“ brachte. Vor nicht ganz 3 Jahren kaufte ich dann ein Samsung SCX-4521fr, dessen Laserdrucker sich auch von Ubuntu (12.04) aus ansprechen ließ. Vor ein paar Wochen begann das Gerät plötzlich laufend neu zu starten… Ersatz mußte her- und die Lebensdauer des Samsung SCX hielt mich davon ab, ein weiteres Gerät dieses Herstellers zu kaufen.
Da Dell viele linuxtaugliche Geräte baut und Preis/Leistung/ Anforderung stimmten entschieden wir uns für einen B1165nfw. Hier die Ausstattung des Multifunktionsgerätes:

  • W-Lan
  • Ethernet
  • USB
  • Fax
  • Scanner
  • Monochrom – Laserdrucker
  • Kopierer
    Dell MFP

    unser neuer

    Unter Windows(7) war die Einrichterei problemlos, wenn auch nervig. Wie immer kamen „tausende“ von Updates und der PC beschäftigte sich gefühlte 5 Stunden mit sich selbst.
    Unter Ubuntu 12.04 ließ ich den Installer des „Unified Linux Drivers“ laufen und es geschah nichts… Irgendwann erschien in einem Statusfenster „print file was not accepted“… Ich begann nach Lösungen zu suchen.

  • unter Ubuntu 12.04 gibt es angeblich ein Problem mit dem IPP (Internet Printing Protocol)
  • unter Ubuntu 14.04 soll Dell’s Installer das System abschießen/ beschädigen

Alles Dinge die die Welt nicht braucht. Hilfe fand ich im englischsprachigen Dell- Forum. Es sind zwar ein paar kleine Fehler drin, aber im Groben findet sich hier die Lösung. Ich liefere hier also eine freie Übersetzung, angereichert mit meinen Erfahrungen. Das Original findet man HIER.

  1. dem Drucker eine statische IP Adresse geben (Bedienungsanleitung lesen!!!) (bei mir 192.168.2.11)
  2. den „Unified Linux Driver“ von der Dell Website herunterladen (bei mir Version 0.92)
  3. die heruntergeladene datei (tar.gz) entpacken- es wird ein Ordner namens cdroot angelegt
  4. die Datei „ rastertospl“ nach /usr/lib/cups/filter kopieren, sie befindet sich in /cdroot/Linux/x86_64 bzw. in /cdroot/Linux/i386 (je nachdem ob man ein 32 oder 64 Bit System hat
  5. mittels sudo chmod +x /usr/lib/cups/filter/rastertospl die Datei ausführbar machen
  6. die Datei “ libscmssc.so “ nach usr/lib kopieren, je nach System findet man diese in /cdroot/Linux/i386 bzw /cdroot/Linux/x86_64- wieder abhängig davon, ob man ein 32 oder 64 Bit System betreibt.
  7. ausführbar machen: sudo chmod +x usr/lib/libscmssc.so
  8. jetzt kann man ganz einfach bei den „Systemeinstellungen“ -> Drucker -> hinzufügen -> Netzwerkdrucker den B1165nfw wählen.
  9. AppSocket/Jetdirect als Protokoll wählen
  10. nach dem Hinweis „Treiber werden gesucht“ erscheint ein Fenster  in dem man auswählen kann, welche Art von Treiber man verwenden möchte, wir wählen „.PPD Datei bereitstellen. Man wird dann aufgefordert dem Pfad zur .PPD Datei anzugeben. Sie befindet sich in
    cdroot/Linux/noarch/at_opt/share/ppd und heißt b1165nfw.ppd

    JetDirect

    Einrichtefenster

    Wenn man dann das normale Prozedere hinter sich gelassen hat, sollte man jetzt eine Testseite (und andere Dateien) Problemlos drucken können.
    Will man vom Androiden Smartphone etwas ausdrucken, so hat sich nur „Dell Mobile Print“ als funktionierend erwiesen. Ich habe übrigens keine Möglichkeit gefunden, .odt Dokumente vom Smartphone aus auszudrucken. Das soll mit Google Cloudprint funktionieren, mir jedoch war es nicht vergönnt.
    Alles in allem bin ich mit dem b1165nfw zufrieden. Allerdings habe ich nicht versucht, den Scanner zu benutzen, da ich einen (viel besseren) Scanner an einem andern PC habe.
    Das Gerät von Dell ist Kompakt und wirklich flink, aber laut in der Druckvorbereitungsphase, wenn das Papier aus dem Drucker geschoben wird ist es leise…

Jump Back- Corel Linux von ’99

Beim aufräumen ist mir eine alte CD von Anfang 2000 in die Hände gefallen- eine Gamestar mit „neuen“ Treibern und einem Bonus: Corel Linux in Version 1… Also habe ich meine alte „Diva“ zum wiederbeleben dieses alten OS eingesetzt.

Hier vorweg ein paar Bilder von der Maschine, auf der ich das Linux installiert hab. Meine „Diva“ ist eine Siemens Nixdorf Celsius 2000 Workstation. Als ich sie bekommen habe (danke an Famile Tie… aus München) waren 1 CPU (Pentium Pro @ 200 Mhz) und 2 HDD’s eingebaut. Eine Platte hatte 2, die andere 3 Gb Kapazität.

Die beiden kleinen Festplatten habe ich gegen eine 10 Giga getauscht, einen überflüssigen Lüfter ausgebaut und das SCSI- CD-Rom gegen ein IDE DVD- Laufwerk getauscht. Zusätzlich gab’s ein Voltage regulation Modul (VRM) und eine 2te CPU. Übrigens bootet die Maschine schon von CD…

Die Installation ging problemlos von statten. Etwas merkwürdig und überhaupt nicht zum restlichen Layout passend erschien mir das Anmeldefenster, waren doch alle andern Screens in grautönen gehalten und wirkten damit sehr zurückhaltend und übersichtlich. Auf meiner „Diva“ lief das alles auch sehr flüssig. Einziges Manko ist das nicht funktionstüchtige USB Subsystem. Grund hierfür ist kein Defekt, sondern der Kernel, der in dieser Version einfach noch kein USB supported.

Leider konnte ich keine Screenshots machen, da ich keine Möglichkeit gefunden habe, die Bilder zu machen und vom PC zu bekommen. GIMP sollte das eigentlich können, aber diese GUI war wirklich nichts für mich. Da es damals nur 4:3 Monitore gab, war ein Vollbild auf meinem 24″ 16:10 Screen auch nicht drin. Da jedoch kaum jemand so alte Software besitzt und dazu noch eine passende Maschine, habe ich mich entschlossen hier trotzdem einiges zu zeigen.

Abschließend kann man mit Recht behaupten, das Corel damals seiner Zeit weit voraus war. Die Idee, ein Linux mittels KDE in ein für Windows- User bedienbares OS zu verwandeln und viele Dinge cloudbasierend zu machen, war für die damalige Zeit genial. Leider viel zu früh.
Meine Versuche, einen modernen Browser zu installieren schlugen auf Grund der alten Bibliotheken fehl, sonst hätte man das OS und die Diva einfach zum surfen benutzen können. So werde ich wohl ein Sltaz modifizeren und installieren müssen. Am schönsten war für mich ein Wiedersehen mit dem Netscape Navigator, mit dem ich meine ersten Interneterfahrungen verbinde…

Wirklich schade, das Corel damals aufgehört hat- aber sie waren viel zu früh. Aber es ist nun mal so, wie alle Insider wissen: hätten die Linuxer damals ihre Kräfte gebündelt, wäre Windows heute sicherlich ein OS für Spielkonsolen…. Aber die Freiheit der Linuxer bedeutet Vielfalt- und die ist ein hohes Gut.

Ubuntu 12.04 und Logitech’s diNovo

Vor einem halben Jahr habe ich ein paar edle Computersachen geschenkt bekommen. Darunter waren neben einer Logitech mx500 Revolution und einer diNovo Edge Tastatur auch ein „diNovo Media Desktop“. Bestehend aus Keyboard, Media- Pad, Maus und Bluetooth- Hub.
Da ich kabellose Geräte nur dort einsetze, wo es Sinn macht, lag das Teil eine ganze Zeit auf Lager.
In unserem Haus haben wir einen kleinen Raum, den wir als Büro nutzen. Dort steht nebem einem Drucker, einem Fax/ Scanner/ Kopierer, dem Router, einem Switch und der ISDN- Telefonanlage auch meine „Main Machine“. Das Kabel der Maus lag hier regelmäßig auf dem Keyboard, was sehr nervig sein konnte- war doch dadurch die Bewegungsfreiheit des „elektronischen Nagetieres“ stark eingeschränkt.

Maus und Hub

hier die diNovo Maus mit dem Hub

Da das diNovo Keyboard und auch das Mediapad mit Batterien funktionieren, wollte ich die Kabeltastatur weiter verwenden. Die Batterien sind ja immer dann alle, wenn man unbedigt etwas erledigen muß und das Hub arbeitet auch, wenn man nur den USB Anschluss verwendet und den Lila PS/2 Keyboardstecker nicht anstöpselt. Hier das Erebnis:
Der Wechsel der Maus führte unter Windows 7 32Bit zu einem Totalabsturz mit schwarzem Bildschirm… Nach einem erneuten Bootvorgang startete die Systemreparatur und fand 1 Fehler, den sie nicht beheben konnte… Beim nächsten Systemstart und nach etlichen sinnfreien Meldungen funktionierte dann alles wieder. Ich besorgte mir dennoch den neuesten Treiber von Logitech- dann kann man Keyboard und Mediapad als „nicht vorhanden“ deklarieren.

leider Batteriebetrieben

Keyboard und Mediapad

Unter Ubuntu 12.04 wird zwar der Hub als Bluetooth- Adapter erkannt und auch die Maus als MX900 aber funktionieren tut das Ganze leider nicht. Die die Installation des Bluetoothmanagers und anderen Tools sowie zusätzlicher Bibliotheken brachte auch keine Abhilfe. Logitech bietet für die diNovo anscheinend auch keinen Linuxsupport an.
Die Lösung ist jedoch denkbar einfach: ein Kernelupdate!!!

Dazu muß man nicht selbst kompillieren sondern nur den „Raring Ringtail“ Kernel installieren. Mittels

sudo apt-get install --install-recommends linux-generic-lts-raring xserver-xorg-lts-raring libgl1-mesa-glx-lts-raring

läßt sich das problemlos machen. Hinterher ist es so, als hätte man Ubuntu 12.04.03 installiert. Der 3.2er Kernel wird aus Sicherheitsgründen nicht automatisch bei normalen Updates in einen 3.8ter gewandelt- LTS bedeutet ja Produktiveinsatz- also keine Experimente bitte.

Haben wir den neuen Kernel eingespielt (Neustart!!!) wird der Bluetoothadapter nicht mehr als solcher erkannt- dafür funktionieren Maus und Keyboard….
Ich habe den 3.8ter Kernel (und den Xserver/ Mesa) auf allen meinen Kisten nachträglich installiert und bin im Großen und Ganzen zufrieden.

eeePC 1005p: scheint etwas schneller zu starten
Apire 1357: startet schneller, manchmal flackert Bild kurz
Asrock Board mit PentiumD und interner Intel Grafik: nichts auffälliges
Intel Dualcore mit Nvidia Graka (512mb): unauffällig

Also EMPFEHLENSWERT!!!…und die diNovo geht auch out of the Box

 

besonderer Dank geht an meinen Bruder für die edlen Spenden….

Logitech C310 oder C270 unter Ubuntu 12.04

Nachdem unsere Tochter mir immer meine C270 vom Rechner abgezogen hat, war irgendwann das Maß voll. Jedes mal bin ich MEINER Kamera nachgelaufen, denn von selbst kam sie ja nicht zurück…
Also habe ich mir kurzum eine C310 bestellt, obwohl kaum Referenzen über deren Funktion unter Linux zu finden waren.
ähnlich aber nicht gleich

ungleiche Zwillinge

Nach dem Anschließen der C310:
– läuft out of the Box, da UVC- Gerät (Universal Video Class)
– arbeitet wie die C270 unter Linux mit allen Programmen zusammen
– liefert qualitativ bessere Bilder wie die C270

Auf den Internetseiten des Herstellers (Logitech) werden leider nur für Windows Systemanforderungen genannt. Sie sind für beide Kameras identisch:

Grundanforderungen:
  • 1 GHz
  • 512 MB RAM oder mehr
  • 200 MB Festplattenspeicher
  • Internetverbindung
  • USB 1.1-Anschluss (2.0 empfohlen)

Diese Minimalanforderungen gelten sicher auch für Linux, obwohl ich nicht glaube, das man dann damit im Vollbildmodus überhaupt noch etwas sinnvolles machen kann…

Die empfohlenen Systemeigenschaften für Windows sehen lt. Hersteller wie folgt aus:

Für HD-Videogespräche und -Aufnahmen in 720p:

  • 2,4 GHz Intel® Core™ 2 Duo
  • 2 GB RAM
  • 200 MB Festplattenspeicher
  • USB 2.0-Anschluss
  • 1 Mbit/s Uploadgeschwindigkeit oder höher
  • 1280 x 720 Bildschirmauflösung

Mein PC: Sockel T, Pentium D mit 3,0 GHz, 3GB DDR 2 RAM ließ unter Ubuntu 12.04.2 keinerlei Wünsche offfen. Natürlich muss auch der Netzwerkanschluss genug Bandbreite haben…
Auch auf einer anderen Maschine mit einem Athlon64 5000+ und 2Gb DDR2 RAM und einer Nvidia 9400GT lief alles vorzüglich.
Auf einem 3. PC der meinem Sockel T Rechner sehr ähnlich ist (nur 2GB DDR1 Ram), lief unter Ubuntu 12.10 alles genauso flüssig

C310 technische Daten:

  • HD-Videogespräche (1280 x 720 Pixel)
  • HD-Videoerfassung: Bis zu 1280 x 720 Pixel
  • Logitech Fluid Crystal™-Technologie
  • Fotos mit bis zu 5 Megapixeln (Software-interpoliert)
  • Integriertes Mikrofon mit Rauschunterdrückung
  • Hi-Speed USB 2.0-zertifiziert (empfohlen)
  • Universalhalterung für Notebooks, LCD- und CRT-Monitore
C270 technische Daten:
  • HD-Videogespräche (1280 x 720 Pixel) mit empfohlener Systemausstattung
  • Videoaufnahmen mit bis zu 1280 x 720 Pixeln
  • Logitech Fluid Crystal™-Technologie
  • Fotos mit bis zu 3 Megapixeln (Software-interpoliert)
  • Integriertes Mikrofon mit Rauschunterdrückung
  • Hi-Speed USB 2.0-zertifiziert (empfohlen)
  • Universalhalterung für Notebooks, LCD- oder CRT-Monitore

 

Leider ist die bessere Bildqualität der C310 auf den beiden Bildern nicht sofort zu erkennen, aber ich kann nur jedem empfehlen ein paar Euro mehr auszugeben und sich die C310 zu kaufen. Bei Videoaufnahmen ist der Unterschied sofort sichtbar.
HD Kamera mit guter Videoqualität

für HD- Bildtelefonie völlig ausreichend- die C310

Nachfolgend hier eine Aufnahme mit sder C270, von annähernd der gleichen position aus gemacht.

gute Bilder und ausreichende Videoqualität

solides HD Einsteigermodell- die C270

Die Fotos der C710 haben wohl etwas weniger Tiefenschärfe und wirken ein wenig verwaschener. Meine Empfehlung geht daher zur C310. Sie ist nur ein wenig teurer, aber auch bei den Videos die bessere Wahl.

Gateway 2000 Anykey Keyboard

Manchmal kommt man zu Schätzen, ohne etwas dafür  machen zu müssen oder das man Geld in die Hand nehmen muss.
Verwandte meiner Frau wollten den alten „Computerschrott“ loswerden, bei dem ganzen Zeug lag eine überdimensionale Tastatur dabei. Sie gefiel mir: hatte sie doch keine Windows (Super)- Tasten dafür aber jede Menge andere Key’s wie „Suspend Macro“ oder „Remap“. Lange Zeit glaubte ich, das es sich bei dem Keyboard um ein reines Windowsgerät handelt und man einen Treiber braucht um die Sonderfunktionen zu nutzen. Weit gefehlt- für den Linuxer ein cooles Teil- wenn man auf der Konsole arbeiten will.

Gateway 2000 Anykey

programmierbare Tastatur

Achtung! Es gibt mehrere Ausführungen- für Schäden wird keine Haftung übernommen. Ich kann nicht garantieren, das das auf anderen Anykey’s funktioniert.
Hier jetzt eine kleine Bedienungsanweisung, die ich mir von einigen englischsprachigen Seiten zusammengesammelt und ausprobiert habe.

Grundsätzliche Funktionen:

– man kann Macros aufnehmen und Abspielen
– alle Tasten sind umprogrammierbar
– Betriebssystemunabhäng

Programmierung

1.Reset: (löscht alles und versetzt das Keyboard in den Originalzustand)
Strg + Alt + Suspnd Macro (die Programm LED blinkt während des Vorganges)

Wenn das nicht hilft hat man aus versehen (oder Fehlfunktion) die Strg und/oder Alt-Taste umprogrammiert. Also muss man das zuerst rückgängig machen (Remapping)

2. Remapping zum Originalzustand
-1- Strg + Remap gleichzeitig drücken (Progamm LED blinkt)
-2- Strg 2x drücken
-3- Alt 2x drücken
-4- Strg + Remap gleichzeitig drücken (Programm LED hört auf zu blinken)
Jetzt sollte das bei 1. beschriebene Reset funktionieren.

Wenn das alles nichts hilft den PC neu starten und während des Starts die Suspnd Macro Taste eine Weile gedrückt halten

3. Macro programmieren

-1- Strg + Progrm Macro (Programm LED beginnt zu blinken)
-2- Speicherplatz auswählen
-3- Macro eingeben
-4- Progrm Macro drücken (Programm LED leuchtet dauerhaft)

4. Macro löschen

-1- Strg + Progrm Macro (Programm LED blinkt)
-2- zu löschenden Speicherplatz auswählen
-3- Progrm Macro (Programm LED hört auf zu blinken)
um ein existierendes Macro zu überschreiben muss man es NICHT vorher löschen

Programmierbeispiel (getestet mit Fedora 18)

-!- Konsole aufmachen
-1- Strg + Progrm Macro
-2- F1 (der Speicherplatz)
-3- [su -] und dann [Enter] (das Macro)
-4- Progrm Macro

Und schon haben wir auf F1 eine „ich will Root werden“ Taste.

Pro Taste sind 4 Macros möglich (Beispiel F1 Taste):
-F1- | -Shift + F1- | -Strg + F1- | -Alt + F1-

5. Tasten umbelegen

-1- Remap (Programm LED beginnt zu blinken)
-2- die Taste drücken, die umziehen soll
-3- die Ziel- Taste drücken
-4- Remap (Programm LED leuchtet)
hat man Macros auf der umbelegten Taste gespeichert so ziehen diese NICHT mit um
…wer’s braucht…..

6. Wiederholrate ändern

die Wiederholrate der Tastatur läßt sich von 2 bis 30 CPS (Characters per Second= Zeichen pro Sekunde) einstellen:

F1 = 2 CPS           -1- Repeat Rate (Programm LED blinkt)
F2 = 3 CPS           -2- nebenstehende Auswahl treffen
F3 = 5 CPS           -3- Repeat Rate (Programm LED hört auf zu blinken)
F4 = 7 CPS
F5 = 10 CPS
F6 = 15 CPS
F7 = 20 CPS
F8 = 30 CPS

7. Software (nur unter DOS!!!)

Theoretisch sollte es möglich sein die Originalsoftware in einer Dosbox (Dosemu…) zum laufen zu bekommen, praktisch funktionierte es bei mir aber nicht. Man könnte dann die programmierten Macros speichern und je nach Bedarf verschiedene Konfigurationen laden. Die dazu erforderliche Software wurde im Laufe der Jahre ein paar mal geändert und heißt
anykey.exe, anykey20.exe oder anykey30.exe.
Innerhalb der Software soll man mit den Pfeiltasten manövrieren oder mit einer Option direkt zum Ziel gelangen können. Verfügbare Optionen sind:
u = upload to Disk (auf Hdd speichern)
d = download to Keyboard (Programm auf Keyboard „wiederbeleben“)
v = verify (überprüfen)
a = activate ( Sonderfunktionen aktivieren)
t = terminate (Sonderfunktionen beenden)
Wer Interesse an der Originalsoftware hat kontaktiere mich bitte per Formular/ Kommentar.

Kernel kompilieren

Ich besitze ja noch so ein altes Schätzchen, das in meinem Netzwerk „Diva“ heißt. Es handelt sich dabei um eine Workstation aus der  Siemens Nixdorf Scenic Serie: ein Celsius 2000.
Ich werde der Maschine einen eigenen Beitrag widmen. Hier nur mal ein paar Eckdaten:

  • 2 Pentium Pro CPU’s @ 200 Mhz
  • 384 Mb EDO DIMM ECC PC100 (168 Pin)
  • 10Gb SCSI HDD (Origiginal 2 GB)
  • DAT – Streamer
  • Atapi DVD Rom (Original SCSI CD Rom)
  • Iomega ZIP Drive
  • 1 USB 1.1 Port
Startbildschirm

Startbildschirm

Als ich gegen 15.45 Uhr make && make modules_install „losgetreten“ hatte, war mir nicht bewußt, das der PC bis kurz vor 20 Uhr ausgelastet sein würde. Das Ergebnis konnte ich noch nicht testen- meine Tochter musste ins Bett.
Schon völlig irre: da arbeiten 2mal 5,5 Millionen Transistoren mit 200 Schaltbefehlen pro Minute mehrere Stunden…
Ich werde sehen, was dabei rauskommt- wenn ein benutzbares System entstehen sollte, werde ich darüber berichten- oder auch, wenn der Frust Überhand gewinnt.

Webcam unter Linux

Das die Logitech C270 unter Linux gut funktioniert, pfeifen mittlerweise die Spatzen vom Dach. Aber wie sieht es mit dem drumherum aus- welche Programme kann man empfehlen und wo stellt man was ein? Ich habe hier mal einen kleinen Überblick zusammengestellt. Dabei haben mich ausschließlich Programme für das GUI interessiert.
Als Kamera habe ich eine C270 verwendet, der guten Kompatibilität wegen.

C 270 Webcam

Logitech C270 HD Webcam

Wie hier im Bild zu sehen, handelt es sich um ein einfaches Modell, das zum skypen nach Paraguay oder Russland schon gute Dienste geleistet hat- und das in HD Qualität. Das eingebaute Micro funktioniert eigentlich sehr gut, man muss aber meist in den Audioeinstellungen den richtigen Kanal wählen. Standardmäßig ist meist ein internes (nicht existentes) internes Micro eingeschaltet. Übrigens, entfernt man die Cam, kann man alles erneut einstellen, wenn man sie wieder braucht.
Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Audioeinstellungen

Audiofestlegungen in „Systemeinstellungen“

Wenn man Pulseaudio Volumencontrol („pavucontrol“)  installiert hat, kann man sich das auch dort anschauen:

im Hintergrund die Konsole mit "pavucontrol"

Pulseaudio EInstellungsfenster

Gut zu sehen ist hier das „interne Audio Analog Stereo“ – dabei ist gar kein anderes Micro angeschlossen (oder vorhanden). Wer Skype benutzt muss übrigens manchmal (Hardwareabhängig) mit den Reglern und Einstellmöglichkeiten „herumspielen“ um alles zumLaufen zu bekommen. Erwähnt seien hier am Rande nur die eeePC’s von ASUS.

Oft liest man UVC Standard- was ist das??? UVC heißt Universal Video Class. Das bedeutet, das es einen universellen Treiber/ Kernelmodul gibt, den das Betriebssystem mitbringt und man nichts extra installieren muß. Diese Geräte sollten also OOTB (Out Of The Box) funktionieren. Was UVC Geräte angeht, ist Logitech momentan erste Wahl für Linuxer, aber der Standard gewinnt immer mehr an Bedeutung- und auch die Hersteller aus Asien bringen immer mehr Geräte auf den Markt, die diesem Standard entsprechen sollen.

Kameramonitor

Kameramonitor

 

Das Erste, ganz nette Tool ist der Kameramonitor. Unter Unity erscheint temporär ein Hinweisfenster, wenn sich der Betriebszustand der Cam ändert. Ganz nett, aber kein unbedingtes Muss. Außerdem muß man ihn manuell starten oder man schraubt am System.
Wer gern an den Bildeinstellungen dreht kann dies mit dem Paket v4l2 bewerkstelligen. Bei meiner C270 hatte ich allerdings nicht das Bedürfnis etwas zu korrigieren.

v4l2 Control Panel

Video for Linux v4l2

Das so eine Kamera eigentlich für Bildtelefonie („Skype“) gedacht ist steht außer Frage., aber war das nun schon alles? Wohl nicht. Wenn man in einem online- Auktionshaus etwas versteigern, oder auf diversen Videoplattformen Beiträge einstellen will muß man nicht extra eine Digicam oder einen Camcorder anstöpseln .
Erster Kandidat ist Camorama. Die Zusammenarbeit mit dem Kameramonitor klappte tadellos und das Programm ließ sich problemlos installieren.

Camorama mit Fehlermeldung

Camorama

Leider ließen sich die gemachten Bilder nicht speichern, wie man hier sehen kann. Das ist sicherlich „nur“ ein Rechte- Problem, aber ärgerlich. Außerdem habe ich keine Möglichkeit gefunden Video’s zu machen. Durch die Fehlfunktion einer der schlechteren Kandidat im Test.
Nicht viel besser: Kamoso. Auch hier klappte die Zusammenarbeit mit dem Kameramonitor und die Installation lief ebenfalls Problemlos ab. Das Programm soll Videoaufzeichnung unterstützen.

Kamoso mit Einstellungsfenster

Kamoso

Aber auch hier wieder Probleme:

  • die Daten (Bilder/Videos) waren unauffindbar (keine Fehlermeldung)
  • die Lokalisierung auf einem mehrsprachigem System ist mangelhaft

Zum Zeitpunkt der Installation war Deutsch- DE (€) aktiv und nicht Niederdeutsch oder englisch (siehe Schaltflächen im Foto) Spanisch und Russisch tauchten nicht auf, obwohl sie ebenfalls installiert sind.
Viel erfreulicher: Cheese. Installation und Zusammenarbeit mit dem Kameramonitor problemlos.

Cheese

Cheese

Cheese bietet neben Fotos auch Videounterstützung. Das Programm ist einfach zu bedienen und wohl der Klassiker. Lokalisierung und das ganze Drumherum funktionierten. Schon vor etlichen Jahren lernte ich es bei Suse 9.1 kennen. Einziger Kritikpunkt: es war etwas träge auf meinem System. Aber für Camvideos unter den von mir getesteten Programmen erste Wahl.
Als letztes mein Favorit: Kamerka.

Kamerka

Kamerka

Zwei Makel: die Sprachunterstützung und es sind keine Videos möglich, aber sonst sehr ansprechend und schön anzuschauen- mit coolen Effekten. ein weiteres Plus: der Selbstauslöser.

Kamerka beim Fotografieren

Kamerka beim Fotografieren

Nach betätigen des Auslösers („Take a Photo“) macht das Programm wirklich flink eine Aufnahme. Das gemachte Foto wird kurz eingeblendet und beginnt dan zu rotieren. Dabei wird es immer kleiner bis es weg ist…
Der „Selftimer“ ist auf 5 Sekunden eingestellt, bei jeder Sekunde gibt es einen „Piep“.

Kamercasettings

Kamercasettings

Zu den Settings ist nicht viel zu sagen: Einfach, übersichtlich aber für mich ausreichend. Für schwächere Systeme ist „Framerate limit“ sicherlich eine sinnvolle Option. Es ist wirklich schade, das man keine Videos damit aufzeichnen kann. Das das Programm auis der KDE- Umgebung stammt stört unter Ubuntu’s Unity Oberfläche nicht wirklich. Natürlich sind etliche qt- Bibliotheken erforderlich, was aber bei den heutigen Festplattendimensionen niemanden wirklich stören sollte.
Als letztes kleines Bild noch etwas aus den Settings: die Storageeinstellungen. Auch wenn die Lokalisierung nicht hinhaut, ist es doch so einfach gehalten, das man nicht unbedingt englischsprachiger Poweruser sein muß um damit klar zu kommen.

Storage

Storage

 

Fazit: unter Ubuntu’s 12.04.1 LTS ist zum Fotos machen Kamerka wirklich zu empfehlen, wer allerdings ab und an Videos aufzeichnen will sollte auf Cheese zurückgreifen oder versuchen Kamoso zum Arbeiten zu bewegen. Logitech’s C270 macht jedenfalls eine gute Figur und liefert als HD- Einsteigermodell gute Ergebnisse. Bei Lichtmangel ist meine C270 beim Fotos machen etwas blaustichig, was man mit etwas Licht kompensieren kann.

C 270 bei Lichtmangel

C 270 bei Lichtmangel

Zu guter letzt noch etwas zu meinem Testsystem, auf dem alles, auch Skype reibungslos lief. Der Videostream war übrigens bei den Testkandidaten flüssig und brauchbar. Als Testumgebung diente ein ASROCK Mainboard mit interner Intel Grafik. Ein Pentium D mit 2 je 3Ghz getakteten Kernen und 3 GB RAM sowie einer SATA1 HDD mit 250GB. Installiert ist dort ein Ubuntu 12.04.1. 32bit mit etlichen PPA’s und eingebundenem Medibuntu.

 

Compaq Armada 1700 und Connochaetos

Wer schon lange genug dabei ist, der weiß das es früher eine kleine aber feine Firma namens Compaq gab, die auch Laptops und tragbare Computer baute. Qualität stand an oberster Stelle. Hier ist noch so ein Gerät. Kein Laptop sondern ein tragbarer Computer- Das Netzteil ist nämlich integriert… 🙂

ein Urgestein

Compaq Armada 1700

Das Gerät ist von seiner technischen Ausstattung für Windows98/ Nt4 gebaut worden. Bemerkenswert ist, das man noch sämtliche Treiber dafür auf der HP Homepage herunterladen kann. Die Maschine hat einige Besonderheiten, die ich hier kurz erwähnen möchte:

  • man benötigt eine spezielle Diskette um ins Bios zu gelangen
  • das 220V Netzteil ist integriert
  • keinerlei Netzwerkanschlüsse/ Karten
  • 32 MB RAM fest integriert
  • max 256mb PC 66/100 (low Density)
  • nur 1RAM Slot unter der Tastatur (SO DIMM PC100)

Da das BIOS im verborgenen seinen Dienst tut, sind auch keinerlei Einträge oder Meldungen zu sehen, wie das nächste Foto zeigt.

BIOS Screen

Bios im verborgenen

Hier ein paar technische Daten:

  • Intel Pentium 2 Prozessor
  • 96 MB RAM PC 100 (max 288MB, davon 32MB intern)
  • 4GB HDD
  • CD-ROM Laufwerk
  • 1,44 Diskettenlaufwerk (austauschbar z.B. gegen 2.Akku)
  • 2700 bzw. 3000mAh Lithium Ionen Akku
  • integriertes Bassreflex- Audiosystem
  • USB (1.x)

An Anschlüssen sind dabei:220V(Stromversorgung), USB (1x), VGA, seriell (1), paralell (1), Sound (in & out) sowie 2 PCMCIA Slots. Es gab mehrere Versionen Akkus, Version 1 hatte 2700 mAh, während Version 6 3000mAh Kapazität hat. Ich besitze beide. Zu den ganz netten Gimmicks gehören unter anderem die Power-Output Funktion. Sie ist über die Funktionstasten „FN“+“F7“ erreichbar. In der oberen Ecke wird dann ein Wasserhahn gezeigt- je höher der Energieverbrauch, je dicker der angezeigte Wasserstrahl….

Ein Linux auf diesem Gerät zum laufen zu bringen ist wegen der etwas älteren Hardware und dem fast unerreichbaren BIOS nicht ganz leicht, zumindest, wenn es (fast) out of the Box laufen soll.

Kernel panic

Da hat der Kernel Panic – ein ACPI Problem (zum vergrößern anklicken)

So oder ähnlich endete fast jeder Installationsversuch. Wenn man allerdings im Grub- Menü den Booteintrag editiert und ein acpi=off anhängt, läuft alles bestens. Mit 96 Mb RAM läuft Connochaet OS wirklich flink und das Gerät ist als Schreibmaschine zu gebrauchen. Vorsicht bei Dateinamen! Trotz Kernel 2.6. sollte man die üblichen Dinge für ältere Computer beachten:

  1. keine langen Dateinamen (12+4 )
  2. keine Großbuschstaben
  3. keine Sonderzeichen

Beim ersten Start nach der Installation müssen wir in den Startoptionen auch wieder „acpi=off“ angeben um eine „Kernelpanic“ zu vermeiden. Um dies dauerhaft zu erreichen muß man GRUB editieren- das ist aber eine andere Baustelle. lspci ergibt folgendes:

00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 440BX/ZX/DX – 82443BX/ZX/DX Host bridge (AGP disabled) (rev 02)
00:07.0 ISA bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ISA (rev 02)
00:07.1 IDE interface: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 IDE (rev 01)
00:07.2 USB Controller: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 USB (rev 01)
00:07.3 Bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ACPI (rev 02)
00:08.0 VGA compatible controller: Chips and Technologies F65555 HiQVPro (rev a8)
00:11.0 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1220 (rev 02)
00:11.1 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1220 (rev 02)

Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wie man unter connochaet einen Screenshot macht, ich habe daher mit lspci > /home/david/ gearbeitet. Für die heutige Zeit sehr erschwerend ist auch, das man USB Sticks manuell mounten muß. bei mir sah das so aus:

mount -o noexec, nosuid, nodev, rw, shortname=mixed, uid=1000  /dev/sdb1 /home/david

Achtung- nicht einfach übernehmen!!!“ /dev/sdb1“ gibt an, als welche Partition der Stick engehängt wird und „/home/david“ wo er eingehängt wird- man sollte den Stick nur im /home einhängen, wenn es leer ist und natürlich muß man anpassen, wenn man schon eine 2te Festplatte hat. Ich habe das nur zu Testzwecken gemacht.

Mehr Instalationsbeschreibungen unter www.tuxmobil.de

Einschub

Akku oder Diskette?

Wie bei vielen älteren Notebooks kann man auch hier das Diskettenlaufwerk gegen einen 2ten Akku Tauschen. Die Compaq Armada Notebooks haben am Boden eine Ident- Nr, aus ihr geht hervor, was eingebaut ist und was nicht…

Typenschild

die „Geheimnummer“

Prozessortakt, Bildschirmgrösse, intern verbauter Speicher, Modem, Display-Typ, das alles läßt sich aus dieser Nummer ablesen….

Dell Inspiron 4100 und #!

Wieder eines dieser Geräte, die aus der Windowswelt ausgeschieden sind. Ein Haufen Elektronikschrott. Und wieder drauf reingefallen!!! – Heute den alten Inspiron weggeworfen und morgen für teures Geld ein Tablet gekauft. Das belebt die Wirtschaft.

von oben gesehen

Dell Inspiron 4100

Wer sein Geld nicht so gern verbrennt, sucht nach Alternativen. Mir ist wieder mal ein defektes Gerät „zugeflogen“,  Ersatzteile gab es, wie immer, bei e…y im Netz. Aus 2 mach eins.

Version A09

Bios Mainpage – klick zum vergrößern

Die Reparatur ist denkbar einfach, ich werde daher hier nicht groß darauf eingehen. Man muß, wie immer, die geschraubte Tastatur abnehemen. Diese Schrauben sind unten mit „K“ markiert. Unter dem Wartungsdeckel am Boden befinden sich :

  • der Arbeitsspeicher
  • die Modemkarte
  • ein mini-PCI Slot mit der W-Lankarte

Nicht Original an meinem Gerät sind übrigens die Broadcom b43 Wlankarte (802.11g ) und die 40 GB Harddisk. Übrigens sind 160GB IDE Festplatten problemlos möglich.

Schwachstelle Lüfter

Schwachstelle Lüfter

Eine große Schwachstelle ist der fast frei liegende Lüfter des CPU- Kühlers, leicht können hier Fremdkörper das Gebäse blockieren, was dann zum Hitzetod des Prozessors führen dürfte. Gut zu sehen sind hier auch die vorhin erwähnten Markierungen der Schrauben.

Auf der Suche nach einem geeigneten Betriebssystem hatte ich wieder einige Hürden zu überwinden.

Startbildschirm

Anmeldescreen

Probiert habe ich: Lubuntu 11.10- Wlan wird nicht supported, Precise Puppy- Sound funktioniert nur live, nach der Installation nicht mehr, Macpup -krepiert bei der Instalation, standard Crunchbang- Installer bricht ab, Connochaet- installer stürzt ab ebenso Puppy wary. Crunchbang XFCE überzeugt, live und installiert.

Es ist in einigen Dingen gewöhnungsbedürftig, da fallen mit auf Anhieb die Tastaturkürzel ein: Super+x zum Abmelden oder die mini-Leiste. Ein schönes Gimmick ist Muppetshow Statler, der immer einen Spruch auf Lager hat, wen das System gestartet ist. Er blendet sich mit einer Sprechblase rechts oben ein.

Arbeitsfläche

die kleine Leiste rechts (mit Popup-Hilfe) ist normalerweise verborgen

Die Wiedergabe von .mp3’s klappt problemlos. Vorteil zu Puppy Linux ist auch der automounter, so das USB Sticks hier automatisch eingebunden werden. Ich werde das Gerät nicht behalten, es is ja bald Weihnachten. Der Inspiron hat noch eine sehr weite Reise vor sich. Daher gab es ein paar Bedingungen, die das Betriebssystem erfüllen muss: Skype, ein moderner, leichter Browser, ein Schreibprogramm das .doc (MS Word) Dateien lesen und schreiben kann. Facebook und anderes low-computing.

Ubuntu 10.04 Paket

Installierter Skype- Messenger

Normalerweise gibt es für Crunchbang kein Skype- Paket, ich habe von der Skype-Seite  das Paket für Ubuntu 10.04 installiert. Das Paket für Ubuntu 12.04 stellt libqt-network-4.4.8 als Bedingung, Crunchbang bringt aber nur Version 4.4.6 mit. Aber das 10.04 Paket läßt sich Problemlos installieren und funktioniert problemlos. Googles

12.11

Opera 12.11

Chrome Browser ist nicht jedermanns Sache, und der Firefox zu Ressourcenhungrig, eine Alternative ist hier Opera, der in der Version 12.11 für Linux stabil funktioniert. Einfach das Ubuntu/  Debian Paket herunterladen und installieren. Als Textprogramm dient Abiword.

Eine kleine Schwachstelle im Betriebssystem habe ich allerdings entdeckt: macht man einen Screenshot und akzeptiert den vom System vorgeschlagenen Namen, kann man den Screeny nicht kopieren oder bearbeiten. Ursache: Großbuchstaben, Punkte (Sonderzeichen) und Zahlen sowie Überlänge (12+4) im Dateinamen… Eigentlich weiß jeder Linuxer, das das im einzelnen immer Probleme macht. Hier haben die Entwickler gepennt.

Hier in Stichpunkten die Installation:

  • Crunchbang herunterladen (CD Image) und brennen
  • von der CD starten und „Live“ auswählen
  • nach erfolgter Installation startet ein Script, alle Zusatzsoftware installieren
  • den ZEN- Kernel auswählen
  • dann kann man Skype/ Opera installieren.
    PCI Geräte-listing

    PCI Geräte-listing, zum vergrößern klicken

    Wieder einmal bewiesen, das nicht jede alte Maschine Elektronikschrott ist…

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