Paraguay, Mennoniten & Schüleraustausch

eines Vorweg

Normalerweise stehen alle von mir gemachten Fotos in diesem Blog unter der GPL, die Fotos in diesem Beitrag nicht. Eigentümer sind hier A. und R. Dueck in Steinfeld/ Paraguay, für deren Erlaubnis, die Bilder hier zeigen zu dürfen, ich mich nochmal bedanken möchte. Teilweise sind die Fotos auch eigens dafür gemacht worden. Kopieren und anderweitige Verwendung  der Bilder sind daher nicht erlaubt.

Mal was anderes

Nach dem Wir über ein paar Jahre lang Gastschülerinnen aus Moskau hatten, kamen wir über eine Anzeige in der Zeitung auf den Gedanken jemand aus Südamerika aufzunehmen. Alles mußte schnell gehen, wir waren „Notquartier“ für den VDA, da es wohl nicht genug Gasteltern gab. Die Frau am Telefon schlug uns jemanden aus Paraguay vor. „mennonitischer Abstammung …ganz normale Menschen!“ Ich dachte mir: „nichts dabei…“ Wer jetzt pseudo- Wissen hat, denkt bei Mennoniten an Menschen, die mit einem Pferdewagen unterwegs sind und ihre Kleidung meist selbst schneidern.

Wer, wie ich, keine Ahnung hat(te) denkt sich nicht viel dabei und fängt spätestens dann an neugierig zu werden, wenn er eine Bibel als Abendlektüre einer 17 Jährigen sieht.

die Bibel

immer präsent

Wenn man jetzt an Menschen denkt, die in ihrer Gottesfurcht keinerlei Lebensfreude kennen und altbacken daher kommen, irrt man sich gewaltig. Um zu verstehen wie diese Menschen denken muß man sich kurz mit ihrer Geschichte und ihren Grundsätzen auseinandersetzen. Die Mennoniten sind eine evangelische Freikirche, ihr Namensgeber war der Reformator Menno Simons. Seit ihrer Abspaltung von der „normalen“ Kirche wurden sie verfolgt. Ihre Wurzeln liegen in der Wiedertäuferbewegung. Und da sind wir auch schon bei den Grundsätzen:

  • keine Waffengewalt zur Durchsetzung persönlicher/ politischer Ziele
  • keine Kindertaufe, man tritt dem Glauben/ der Gemeinschaft bewußt bei
  • die Bibel ist der Leitfaden, alle anderen unklaren Dinge entscheidet die Gemeinschaft

Soetwas wie den Papst, Bischhöfe etc sind in diesen Gemeinschaften unbekannt, ausgebildete als auch Laienprediger sind zugelassen. Der Glaube wird ohne viel Federlesen gelebt. Die meisten der heute in Paraguay lebenden Anhänger der mennonitischen Freikirche kommen aus der ehemaligen Sowjetunion, haben aber deutsche Wurzeln. Sie sprechen niederdeutsch, eine Mischung aus plattdeutsch und anderen sprachlichen Einflüssen wie holländisch und schweitzerdeutsch.

Den Kirchen waren sie ein Dorn im Auge, da sie sich als Freikirche nicht finanziell oder politisch steuern ließen. Egal ob Sowjetunion oder USA- die Regierungen dieser Welt hatten (und haben) das Problem, das die Glaubensgemeinschaft ja nicht willens ist einen Grundwehrdienst zu leisten noch in den Krieg zu ziehen. Außerdem Unterrichten sie gern an eigenen Schulen. Eigentlich echte Christen, die das „Du sollst nicht töten!“ noch genau nehmen.

Der Landstrich in dem die Mennoniten heute leben wurde vor ca. 100 Jahren von einer französischen Expedition als menschenfeindlich und unbewohnbar beschrieben. Ein schwedischer Abenteurer soll gesagt haben: … alle Pflanzen haben feuerfeste Dornen, auf ein normales Tier kommen 1000 Insekten“. Der Chaco war die „grüne Hölle Paraguays“.

Paraguay suchte Menschen, die den Chaco besiedeln und bot den Mennoniten weitestgehende Autorität als Gegenleistung, während  die Mennoniten einen Fleck suchten, an dem sie ihren Glauben ungestört leben konnten. Wer sich tiefergehend dafür interessiert, dem seien hier neben Wikipedia noch ein paar links auf den Weg gegeben:

Ein paar gute Eindrücke bekommt man auf der Seite der Kolonie Neuland.  Dabei sind besonders die Bilder am Anfang der Zeittafel beachtenswert. Sehr gut ist auch Paraguay-online.org. Hier kann man viel über die Entwicklung erfahren. Ein bischen veraltet aber dennoch informativ ist claudia-chaco.com. Diese Seite  gehört Auswanderern aus Deutschland.

Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup sollen dort heute mit die glücklichsten Menschen der Erde leben.

Zum vergrößerm auf die Bilder klicken!

Die meisten Mennoniten im Chaco leben von der Rinderzucht und Milchviehbeständen.  Farmen werden meist von den Indios bewirtschaftet- die Mennoniten stehen aber beratend zur Seite. Im Gegensatz zu Israel oder den USA haben sie keine Kriege gegen die Ureinwohner geführt sondern versuchen die indigene Bevölkerung zu integrieren. Sie gelten als fleißig, führsorglich und freundlich. Unsere Gastschülerin stellte das mehrfach unter Beweis: sie reinigte ihr Zimmer ohne „helfenden Hinweis“, sorgte sich um unsere jüngste Tochter, half im Haushalt und integrierte sich im Handumdrehen im Freundeskreis unserer Großen. Wir waren wirklich sehr erstaunt- von unseren russischen Besucherinnen kannten wir das so nicht. Aber Gemeinschaft wird dort groß geschrieben. Es muss einen nicht wundern, wenn man im Internet lesen kann, das die Siedlungen der Mennoniten für etliche Paraguayaner ein Anziehungspunkt darstellt.

Unser Gast war 17 Jahre alt und konnte: Auto fahren, reiten, mit Traktoren umgehen, Motorrad fahren und war vielseitig interessiert. Sie eroberte sich auch in kürzester Zeit meine Linux- Systeme. Ich hatte ihr einen PC mit einem Ubuntu 12.04 zur Verfügung gestellt- sie kam nie und fragte. Gut, ich hatte ihr gesagt, das sie alles ausprobieren kann und keine Angst haben soll… Installiert waren: Firefox, GIMP, Audacity und das Libre Office Paket, Opera und Thunderbird sowie Skype und Pidgin. Jeden Abend hielt sie Kontakt zur Welt, egal ob hier in Deutschland oder nach Paraguay. Gemeinsam mit unserer Tochter bei Facebook und Co.

Dadurch, das die Kinder in der familiären Gemeinschaft aufwachsen lernen sie viele praktische Dinge eher als bei uns. Unser Besuch konnte mehrere Sprachen, ohne dafür die Schulbank gedrückt zu haben: Niederdeutsch in Wort, Hochdeutsch in Wort und Schrift, Spanisch in Wort und Schrift und ein wenig Guaranee in Wort. Bis auf das Hochdeutsche braucht sie alle Sprachen: niederdeutsch zu Haus, spanisch als Amtssprache und guaranee um sich mit den Indios zu verständigen. Hier ein paar Bilder aus der Arbeitswelt in Steinfeld.

Natürlich gibt es in Paraguay auch jede Menge andere Tiere, von denen nicht alle wirklich angenehm sind. Frösche, Krokodile, Mücken, Spinnen, Pumas…. Unsere Gastschülerin war völlig fassungslos darüber, das es bei uns Menschen in ihrem Alter gibt, die Kühe „süß und niedlich“ finden. Womit sie natürlich Recht hat… Im selben Atemzug erklärte sie dazu, das sie als Baby beinahe einmal im Melkstand totgetrampelt worden wäre, wenn ihr Vater sich nicht mutig der Kuh entgegengestellt hätte.
Sie wußte auch zu berichten, das es nicht angenehm ist, wenn sich der Sattel eines Pferdes nach unten dreht, wenn man gerade auf ihm reitet…


Ob man es glaubt oder nicht: die Internetanbindung ist dort teilweise besser als in Deutschland. Natürlich Wireless- denn bei der Einwohnerdichte wäre es völliger Blödsinn Kabel zu verlegen. Ein bekannter Provider ist dort ChacoNET. Unser Gast hatte auch ein ganz normales Handy- ich habe es allerdings versäumt zu fragen wie es mit den Funklöchern dort ist.

Interressant ist auch die Energie- und Wasserversorgung. Netzspannung ist wie bei uns (220V 50Hz), jedoch hat fast jeder Hof seinen eigenen Trafo. Als Stecker für elektrische Geräte sind hier NEMA Stecker (Typ A und B)im Einsatz.

Bastelkram

Not macht erfinderisch

Hier im Bild ist das Ladegerät für die Digitalkamera zu sehen- zum Glück haben die NEMA- Stecker Löcher…

Ungewohnt für uns ist auch die Trinkwasserversorgung dort. Während man bei uns einen Brunnen bohrt und das Regenwasser zum Blumen gießen nimmt, ist es dort beinahe anders herum… Das Regenwasser vom Dach wird gefiltert/ gereinigt und kommt dann in eine Zisterne. Es soll sogar Leute geben die in der Zisterne Fische halten. „Brunnenwasser schmeckt nicht!“ wurde uns gesagt. Die Regenfälle sind dort ja auch übers Jahr anders verteilt als bei uns. Es gibt Monate mit reichlich Niederschlag und auch welche, wo es garnicht regnet. Warscheinlich hat man sich deshalb angewöhnt Wasser intensiver zu nutzen als hier.

Man ißt dort übrigens mehr Mehlprodukte und weniger Kartoffeln, aber auch Krokodil… Das soll eher nach Fisch schmecken, außer der Schwanz, er soll einen fleischigen Geschmack haben. 😉

Ein normaler Tag läuft dort in etwa  so ab: um 4 Uhr aufstehen, Vieh versorgen/ melken , dann von um 7 bis 12 Uhr (auch Sonnabends) die Schule besuchen, um 14 Uhr ist das Vieh wieder dran…… Unsere Gastschülerin ging auf das Centro Educativo Lolita. So wie ich es mitbekommen habe gibt es in dort ein zweigliedriges Schulsystem. Das Centro Educativo Lolita ist soetwas wie ein Gymnasium. Unser Gast machte dort sein Abitur. Über die Möglichkeiten an deutschen Schulen und die Form des Unterrichts war sie begeistert- sie ging gern zur Schule!!!

Nun ist sie wieder in ihrer Heimat und wir alle wünschen ihr für ihren weiteren Weg das Beste und viel Erfolg. Ich persönlich hoffe, das der Laptop, den ich ihr geschenkt habe, noch viele Jahre gute Dienste leistet. Man hat an der Schule einen Vorteil, wenn man einen eigenen PC hat….

Wir haben große Achtung vor den Menschen gewonnen, die dort leben und lebten. Das Leben dort ist auch heute noch nicht leicht. Wer die Mennoniten dort für eine rückschrittliche, altbackene Glaubensgemeinde hält, hat wirklich keine Ahnung. Sie sind einer der Hauptwirschaftsfaktoren des Landes und ohne sie gäbe es ein paar hungernde mehr auf dieser Welt. Fleiß, Freundlichkeit und das Herz am rechten Fleck- das ist unser Eindruck.

Wir sind nach Paraguay eingeladen, alle… Leider ist der Flug zu teuer für uns… gern hätte ich live von dort berichtet. Aber wenn ich es mir irgendwann mal leisten kann…

Wir werden gern wieder jemand von dort aufnehmen und hoffen noch lange Kontakt zu ihr zu haben.

Bilder aus Paraguay

Schon vor Weihnachten las ich viel über Paraguay, das Land und die Eigenheiten der Bewohner. Dabei ist das Internet eine sehr vielseitige Quelle, in der man etliche Dinge findet. Wie zum Beispiel Menschen, die dort versuchen ihren Lebensunterhalt durch Pokerspiele zu bestreiten. Oder andere, die Leuten beim einwandern helfen wollen und das sicherlich „nicht“ aus finanziellen Gründen… Aber auch echte Abenteurer und Aussteiger. Naturbelassene Bilder jedoch kaum. Auf Nachfrage boten mir die Eltern unserer Austauschschülerin ein „paar“ Bilder an, was mich sehr freute. Ich dachte automatisch an e- Mailanhänge und 2…5 Bilder, so das ich hier einen Artikel etwas untermalen kann…

Aspire 1357LMI Screenshot

Dateiübertragung seit 2 Tagen

In meinem Freudentaumel klickte ich auf „annehmen“ als Skype sich meldete und mir ein paar Dateien anbot. 86 Mb- ich dachte an ein paar Minuten…

Seit fast 2 Tagen ist mein guter alter Laptop jetzt schon in Betrieb und ab und an gibt’s ein paar Kilobyte Belohnung… Die Bilder sind aber einfach zu schön um es abzubrechen- wenn sie da sind, wird es einen großen Artikel geben… Mit viel Bildern….

Aber: nie wieder Skype wenn man Daten um die Welt schicken will !!!!

Nahbereichsfunknetzwerke sind Freiheitsberaubung

Stellt euch mal folgendes vor: man bindet 2 Kinder mit einer Schnur zusammen, so das sie sich nur etwa 5 bis 6 Meter voneinander entfernen können und das für einen Tag. 2-3 Unterbrechungen für die Nahrungsaufnahme seien erlaubt. Was würden die Nachbarn sagen? Wie würden die Kinder reagieren?

Ganz einfach: die Kinder würden ein riesiges Geschrei veranstalten, einer der Nachbarn das Jugendamt verständigen, der andere die Polizei. Jetzt ist der Moment gekommen zu sagen: „Die machen das freiwillig!“ Haha… Doch doch, das Schlüsselwort heißt  „Nahbereichsfunknetzwerk„. Erfunden wurde diese Fesselmethode in Japan, wo sonst.

Netzwerkspiele

drahtlos

Fast jeder kennt sie, die „Daddelkisten“. Es war schon erstaunlich, das sich unsere Tochter und ihre Freundin wirklich nicht voneinander trennten. Nein auch auf der Toilette nicht. Auf der Jagt mit Mario und Luigi, gemeinsam gegen das Böse und für einen neuen Highscore.

Pocketbook Touch 622, e-Books und DRM

Unsere Tochter ist eine Reisetante und Leseratte zu gleich. Damit sie beides unter einen Hut bekommt, haben wir uns entschlossen ihr zu Weihnachten einen e-Bookreader zu schenken. Nach langem hin und her haben wir uns für den Pocketbook Touch 622 entschieden. Das Gerät besitzt eine wirklich gute Ausstattung und hat sehr gute Kritiken bekommen.

Pocketbook Touch

Pocketbook Touch 622 eBookreader

Als technikaffiner Mensch habe ich mich auch sofort in das Gerät „verliebt“, meine Frau übrigens auch… Auch wenn es hier in diesem Artikel mächtig Kritik hageln wird, der Pocketbook Touch 622 ist ein wunderbares, leicht zu bedienendes Gerät, das ich wieder kaufen würde. Das hier abgebildete Cover ist übrigens „Sonderausstattung“ und muß extra gekauft werden. Die integrierte W-Lanfunktion ließ sich problemlos aktivieren- trotz WPA2 Schlüssel, welcher z.B. bei einigen Nintendo DS Geräten Probleme macht, wie ich selbst feststellen durfte.

Anschlüsse am Pocketbook

Anschlüsse/ Schalter am Pocketbook

Hier im Bild die Anschluss/ Schalterseite. Der USB Port ist übrigens ein normaler micro- USB Port, wie er von Nokia, Samsung, Sony, LG und anderen für Handys benutzt wird. Der Pocketbook läßt sich auch als mp3 Player verwenden (Hörbücher), hat aber keinen eigenen Lautsprecher, man ist dann auf Kopfhörer (nicht im Lieferumfang) angewiesen. Wir haben eine 4 GB micro-SD Karte dazu gekauft, das ist Platz für eine ganze Bibliothek. Unterstützt werden maximal 32 GB. Betriebssystem ist hier übrigens (Herstellerangabe) Linux, was mir das Gerät noch ein Stück symphatischer macht. Verarbeitung und Display lassen für mich keine Wünsche offen. Das Display ist zwar nur schwarz/ weiß (Graustufen) ließt sich aber wie echtes Papier, da es nicht selbstleuchtend ist. Über einige integrierte Funktionen kann man während des Lesens Kontakt zu Facebook halten. Ein Feature, das ich nicht unbedingt bräuchte, aber die junge Generation vielleicht…

Natürlich verschenkt man keine leeren Bücher, also haben wir mal eben bei Welt..d drei eBooks gekauft, um sie zu verschenken…. An DRM, Kopierschutzmechanismen, Einschränkungen und ein „Gängelband“ hat dabei niemand gedacht, wir kannten e-Books ja nur von unseren russischen Austauschschülern.  Allerdings hatten wir ganz vergessen, das es dort üblich ist, die eigene Großmutter DRM -frei und illegal herunterzuladen…

Jetzt kann ich Apprentice Alf  und die RAD! Initiative durchaus verstehen. Niemand sagt einem vorher, das man e-Books nicht verschenken kann. Und über das ätzende Prozedere des authorisierens wird auch keine Silbe verloren. Zugegeben, hätte man vorher danach gesucht…

Readers Against DRM

Initiative gegen Einschränkungen bei e-Books

Unsere Bestellung wurde zeitnah bearbeitet und wir bekamen eine Steuerdatei (.acf) die uns den Download unserer Bestellung ermöglichte. Jetzt hatten wir die drei Bücher auf unserem PC. Eine kleine Hilfedatei verriet uns, das man sich Adobe Digital Dditions installieren müsse, sonst könne man die e-Books nicht auf dem Reader lesen, da man diesen vorher autorisieren müsse. Für Adobe Digital Editions musste man sich ein Konto bei Adobe zulegen….Anmeldung mit e-Mail Newsletter und Programmaktualisierungen. Und das,woAdobe sich nicht wirklich „ein Bein“ für die Linuxer ausreist. Schon vor Jahren habe ich mir einen Mailaccount zugelegt, der nur dazu dient, den ganzen Datenmüll aufzufangen und zu verklappen… Dem nicht genug: der ganze „Mist“ funktioniert mit der aktuellen Version von ADE nur unter Windows und Mac. Als Linuxer hat man zwar immer irgendwo ein Windows zu laufen, aber eigentlich nur aus 2 Gründen:

  • weil man dazu gezwungen wird
  • damit man immer weiß, was man nicht will

Für mich ist Windows: zu bunt, zu umständlich, idiotische Rechteverwaltung, Hardwarefresser. Nicht zu vergessen, das ich es nicht leiden kann, wenn mir eine Software, deren Lizenz ich bezahlt habe, auf der von mir erworbenen Hardware von Ferne her Vorschriften ausbrütet, die ich umsetzen soll. Auf Anhieb denke ich da an die „Heimnetzgruppe“, deren eigentlicher Zweck es zu sein scheint, alle älteren Rechner auzumustern und andere Betriebssysteme zu verbannen.

Die alte Version ADE (1.x) läuft unter Ubuntu 12.04 mittels WINE problemlos. Ich habe niemanden im Netz gefunden, bei dem die 2er unter irgendeinem Linux lief. Das ADE Programm (Adobe Digital e…) dient zum authorisieren und verwalten von e-Books… so der offizielle Teil. Für mich ist es eigentlich nur dazu da, das Digital Rights Management System  zu etablieren. Im Gegensatz zum Papierbuch kann ich e-Books nicht verleihen (nur mit dem Reader) oder verschenken (dem Adobe- Konto wegen). Das Programm ist ohne Nennenswerte automatismen ausgestattet: wenn man einen neuen (unauthorisierten) Reader anschließt sucht man ersteinmal wo und wie man das Gerät autorisiert, um dann die e-Books darauf zu übertragen und lesen zu können. Auf so ein nerviges „neuen Reader gefunden möchten sie jetzt auto…“ mit einer Ceckbox für „automatisch ausführen wenn“ wartet man vergebens.

Viel angenehmer präsentiert sich hier Calibre, auch wenn man damit keine DRM Autorisierung vornehmen kann. Für Calibre gibt es jede Menge Plugin’s, wobei ich mir nicht sicher bin, ob alle mit unserer Rechrssprechung konform sind. Ich werde deshalb auch nicht weiter darauf eingehen. Auf anhieb erkannte Calibre den Pocketbook Touch nicht. Es gibt aber Lösungen für das Problem…

Calibre glänzt durch etliche Funktionen, wie z.B. das Ändern von Metadaten. So ist es kein Problem ein häßliches Coverbild auszutauschen, oder Ordnung in die digitale Sammlung zu bringen. Calibre kümmert sich um den Einkauf und das Versenden von e-Books und ist für alle gängigen Plattformen zu haben. Natürlich kann man damit auch einfach Bücher auf dem PC /Laptop lesen.

Fazit: Die Technik für papierlose Bücher ist durchaus brauchbar und erschwinglich, nur gibt es wieder zu viele Leute, die Angst haben, vom Kuchen nichts abzubekommen. Daher sind e-Books nicht wirklich billiger als gedruckte Exemplare und die Rechteverwaltung auf maximalen Gewinn ausgelegt. Es ist so wie bei Konsolen- oder PC- Spielen: eine sinnlose Spirale….

Asus eeePC 1005PE öffnen

Eine Zeit lang waren sie der Renner: eeePC’s oder eben Netbooks. Wir besitzen zwei solcher Geräte. Eines dient meiner Frau und mir für low computing und als Reisebegleiter. Das andere nutzt unsere Tochter intensiv als „Datenmüllgenerator“, eine Standleitung zu Facebook sozusagen. Der intensiven Nutzung wegen, hatte ich Angst, das das Gerät Kühlprobleme bekommt und habe es daher geöffnet um es zu reinigen. Bevor ich zeige, was ich gemacht habe, nochmal der Hinweis das ich nicht für Schäden hafte, die Ihr an euren Geräten verursacht.

Als erstes den Akku rausnehmen.

Tastatur herausnehmen

Keyboerd ausbauen

Dann muß man die 4 kleinen Haltenasen nach hinten schieben und dabei die Tastatur Stück für Stück anheben. Die roten Pfeile markieren die Position der Haltenasen. Achtung! Um die Tastatur zu stabilisieren und über ihr Grundblech eine gue Wärmeableitung hinzubekommen, ist sie zusätzlich angeklebt. Daher vorsichtig hantieren um die Grundplatte der Tastatur nicht zu verbiegen.

Tastatur Bandkabel lösen

Tastatur- Bandkabel

Jetzt muss man das Bandkabel der Tastatur auf dem Mainboard lösen. NICHT einfach rausreißen!!!! Es handelt sich hierbei um einen Klemmsockel. Um ihn zu öffnen muß man die beiden dunkel gefärbten Teile (rechts und links außen) vorsichtig gleichzeitig etwa 1-2 mm aus dem Sockel ziehen. Dann läßt sich das Kabel leicht entfernen. Jetzt können wir die Tastatur zur Seite legen. Hinweis: Das Keyboard am besten auf die Tasten legen, um die Klebeflächen nicht zu verunreinigen.

die Schraube unter dem Siegel nicht vergessen

Schrauben und Touchpad- Bandkabel

Als nächstes müssen wir das Kabel vom Touchpad am Mainboard lösen. Hier ist auch wieder ein Klemmsockel eingebaut.Um das Kabel zu lösen muß man den dunklen Teil nach oben klappen, NICHT ziehen!

Klappsockel

Tochpad-Klappsockel

Wenn man das Kabel gelöst hat, kann man sich daran machen, die mit roten Kreisen markierten Schrauben zu lösen. Wenn man alle gelöst hat, klappen wir den eeePC zu und drehen ihn so, das der Boden nach oben zeigt. Dann öffnen wir den Deckel, unter dem sich der Arbeitsspeicher befindet. Den RAM entnehmen wir am besten und legen ihn bei Seite. Achtung- er ist elektrostatisch empfindlich.

Bodenschrauben

…die Welt im innersten zusammenhält

Jetzt sind die hier mit roten und schwarzen Pfeilen markierten Schrauben dran. Dabei die Schraube im RAM- Fach nicht vergessen. Jetzt haben wir alle Schraubverbindungen gelöst und können Ober- und Unterteil voneinander trennen.

vorsichtig ausrasten

Oberteil abnehmen

Der schwarze Pfeil zeigt, wo sich die Teile trennen lassen. Auch hier gilt: Vorsicht! Nichts abbrechen. Wer einen „Acer Aspire one“ hat, der sollte sich übrigens lieber nach einer Anleitung speziell für sein Gerät umsehen.

Wenn wir alles richtig gemacht haben, sieht das dann so wie auf dem nächsten Bild aus.

offen

das wars…

Wer, wie ich, das Gerät wegen der Kühlung geöffnet hat, und nur eine leichte Verschmutzung feststellt, muss den Lüfter nicht unbedingt ausbauen, es reicht dann meist aus von außen kurz in die Austrittsöffnung zu blasen oder mittels Staubsauger kurz am Lüfterrad zu saugen. VORSICHT!!! Ein zu starker Luftstrom kann Schäden am Lüfter verursachen!! Ich hoffe,ich konnte helfen….

Compaq Armada 1700 und Connochaetos

Wer schon lange genug dabei ist, der weiß das es früher eine kleine aber feine Firma namens Compaq gab, die auch Laptops und tragbare Computer baute. Qualität stand an oberster Stelle. Hier ist noch so ein Gerät. Kein Laptop sondern ein tragbarer Computer- Das Netzteil ist nämlich integriert… 🙂

ein Urgestein

Compaq Armada 1700

Das Gerät ist von seiner technischen Ausstattung für Windows98/ Nt4 gebaut worden. Bemerkenswert ist, das man noch sämtliche Treiber dafür auf der HP Homepage herunterladen kann. Die Maschine hat einige Besonderheiten, die ich hier kurz erwähnen möchte:

  • man benötigt eine spezielle Diskette um ins Bios zu gelangen
  • das 220V Netzteil ist integriert
  • keinerlei Netzwerkanschlüsse/ Karten
  • 32 MB RAM fest integriert
  • max 256mb PC 66/100 (low Density)
  • nur 1RAM Slot unter der Tastatur (SO DIMM PC100)

Da das BIOS im verborgenen seinen Dienst tut, sind auch keinerlei Einträge oder Meldungen zu sehen, wie das nächste Foto zeigt.

BIOS Screen

Bios im verborgenen

Hier ein paar technische Daten:

  • Intel Pentium 2 Prozessor
  • 96 MB RAM PC 100 (max 288MB, davon 32MB intern)
  • 4GB HDD
  • CD-ROM Laufwerk
  • 1,44 Diskettenlaufwerk (austauschbar z.B. gegen 2.Akku)
  • 2700 bzw. 3000mAh Lithium Ionen Akku
  • integriertes Bassreflex- Audiosystem
  • USB (1.x)

An Anschlüssen sind dabei:220V(Stromversorgung), USB (1x), VGA, seriell (1), paralell (1), Sound (in & out) sowie 2 PCMCIA Slots. Es gab mehrere Versionen Akkus, Version 1 hatte 2700 mAh, während Version 6 3000mAh Kapazität hat. Ich besitze beide. Zu den ganz netten Gimmicks gehören unter anderem die Power-Output Funktion. Sie ist über die Funktionstasten „FN“+“F7“ erreichbar. In der oberen Ecke wird dann ein Wasserhahn gezeigt- je höher der Energieverbrauch, je dicker der angezeigte Wasserstrahl….

Ein Linux auf diesem Gerät zum laufen zu bringen ist wegen der etwas älteren Hardware und dem fast unerreichbaren BIOS nicht ganz leicht, zumindest, wenn es (fast) out of the Box laufen soll.

Kernel panic

Da hat der Kernel Panic – ein ACPI Problem (zum vergrößern anklicken)

So oder ähnlich endete fast jeder Installationsversuch. Wenn man allerdings im Grub- Menü den Booteintrag editiert und ein acpi=off anhängt, läuft alles bestens. Mit 96 Mb RAM läuft Connochaet OS wirklich flink und das Gerät ist als Schreibmaschine zu gebrauchen. Vorsicht bei Dateinamen! Trotz Kernel 2.6. sollte man die üblichen Dinge für ältere Computer beachten:

  1. keine langen Dateinamen (12+4 )
  2. keine Großbuschstaben
  3. keine Sonderzeichen

Beim ersten Start nach der Installation müssen wir in den Startoptionen auch wieder „acpi=off“ angeben um eine „Kernelpanic“ zu vermeiden. Um dies dauerhaft zu erreichen muß man GRUB editieren- das ist aber eine andere Baustelle. lspci ergibt folgendes:

00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 440BX/ZX/DX – 82443BX/ZX/DX Host bridge (AGP disabled) (rev 02)
00:07.0 ISA bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ISA (rev 02)
00:07.1 IDE interface: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 IDE (rev 01)
00:07.2 USB Controller: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 USB (rev 01)
00:07.3 Bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ACPI (rev 02)
00:08.0 VGA compatible controller: Chips and Technologies F65555 HiQVPro (rev a8)
00:11.0 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1220 (rev 02)
00:11.1 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1220 (rev 02)

Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wie man unter connochaet einen Screenshot macht, ich habe daher mit lspci > /home/david/ gearbeitet. Für die heutige Zeit sehr erschwerend ist auch, das man USB Sticks manuell mounten muß. bei mir sah das so aus:

mount -o noexec, nosuid, nodev, rw, shortname=mixed, uid=1000  /dev/sdb1 /home/david

Achtung- nicht einfach übernehmen!!!“ /dev/sdb1“ gibt an, als welche Partition der Stick engehängt wird und „/home/david“ wo er eingehängt wird- man sollte den Stick nur im /home einhängen, wenn es leer ist und natürlich muß man anpassen, wenn man schon eine 2te Festplatte hat. Ich habe das nur zu Testzwecken gemacht.

Mehr Instalationsbeschreibungen unter www.tuxmobil.de

Einschub

Akku oder Diskette?

Wie bei vielen älteren Notebooks kann man auch hier das Diskettenlaufwerk gegen einen 2ten Akku Tauschen. Die Compaq Armada Notebooks haben am Boden eine Ident- Nr, aus ihr geht hervor, was eingebaut ist und was nicht…

Typenschild

die „Geheimnummer“

Prozessortakt, Bildschirmgrösse, intern verbauter Speicher, Modem, Display-Typ, das alles läßt sich aus dieser Nummer ablesen….

Dell Inspiron 4100 und #!

Wieder eines dieser Geräte, die aus der Windowswelt ausgeschieden sind. Ein Haufen Elektronikschrott. Und wieder drauf reingefallen!!! – Heute den alten Inspiron weggeworfen und morgen für teures Geld ein Tablet gekauft. Das belebt die Wirtschaft.

von oben gesehen

Dell Inspiron 4100

Wer sein Geld nicht so gern verbrennt, sucht nach Alternativen. Mir ist wieder mal ein defektes Gerät „zugeflogen“,  Ersatzteile gab es, wie immer, bei e…y im Netz. Aus 2 mach eins.

Version A09

Bios Mainpage – klick zum vergrößern

Die Reparatur ist denkbar einfach, ich werde daher hier nicht groß darauf eingehen. Man muß, wie immer, die geschraubte Tastatur abnehemen. Diese Schrauben sind unten mit „K“ markiert. Unter dem Wartungsdeckel am Boden befinden sich :

  • der Arbeitsspeicher
  • die Modemkarte
  • ein mini-PCI Slot mit der W-Lankarte

Nicht Original an meinem Gerät sind übrigens die Broadcom b43 Wlankarte (802.11g ) und die 40 GB Harddisk. Übrigens sind 160GB IDE Festplatten problemlos möglich.

Schwachstelle Lüfter

Schwachstelle Lüfter

Eine große Schwachstelle ist der fast frei liegende Lüfter des CPU- Kühlers, leicht können hier Fremdkörper das Gebäse blockieren, was dann zum Hitzetod des Prozessors führen dürfte. Gut zu sehen sind hier auch die vorhin erwähnten Markierungen der Schrauben.

Auf der Suche nach einem geeigneten Betriebssystem hatte ich wieder einige Hürden zu überwinden.

Startbildschirm

Anmeldescreen

Probiert habe ich: Lubuntu 11.10- Wlan wird nicht supported, Precise Puppy- Sound funktioniert nur live, nach der Installation nicht mehr, Macpup -krepiert bei der Instalation, standard Crunchbang- Installer bricht ab, Connochaet- installer stürzt ab ebenso Puppy wary. Crunchbang XFCE überzeugt, live und installiert.

Es ist in einigen Dingen gewöhnungsbedürftig, da fallen mit auf Anhieb die Tastaturkürzel ein: Super+x zum Abmelden oder die mini-Leiste. Ein schönes Gimmick ist Muppetshow Statler, der immer einen Spruch auf Lager hat, wen das System gestartet ist. Er blendet sich mit einer Sprechblase rechts oben ein.

Arbeitsfläche

die kleine Leiste rechts (mit Popup-Hilfe) ist normalerweise verborgen

Die Wiedergabe von .mp3’s klappt problemlos. Vorteil zu Puppy Linux ist auch der automounter, so das USB Sticks hier automatisch eingebunden werden. Ich werde das Gerät nicht behalten, es is ja bald Weihnachten. Der Inspiron hat noch eine sehr weite Reise vor sich. Daher gab es ein paar Bedingungen, die das Betriebssystem erfüllen muss: Skype, ein moderner, leichter Browser, ein Schreibprogramm das .doc (MS Word) Dateien lesen und schreiben kann. Facebook und anderes low-computing.

Ubuntu 10.04 Paket

Installierter Skype- Messenger

Normalerweise gibt es für Crunchbang kein Skype- Paket, ich habe von der Skype-Seite  das Paket für Ubuntu 10.04 installiert. Das Paket für Ubuntu 12.04 stellt libqt-network-4.4.8 als Bedingung, Crunchbang bringt aber nur Version 4.4.6 mit. Aber das 10.04 Paket läßt sich Problemlos installieren und funktioniert problemlos. Googles

12.11

Opera 12.11

Chrome Browser ist nicht jedermanns Sache, und der Firefox zu Ressourcenhungrig, eine Alternative ist hier Opera, der in der Version 12.11 für Linux stabil funktioniert. Einfach das Ubuntu/  Debian Paket herunterladen und installieren. Als Textprogramm dient Abiword.

Eine kleine Schwachstelle im Betriebssystem habe ich allerdings entdeckt: macht man einen Screenshot und akzeptiert den vom System vorgeschlagenen Namen, kann man den Screeny nicht kopieren oder bearbeiten. Ursache: Großbuchstaben, Punkte (Sonderzeichen) und Zahlen sowie Überlänge (12+4) im Dateinamen… Eigentlich weiß jeder Linuxer, das das im einzelnen immer Probleme macht. Hier haben die Entwickler gepennt.

Hier in Stichpunkten die Installation:

  • Crunchbang herunterladen (CD Image) und brennen
  • von der CD starten und „Live“ auswählen
  • nach erfolgter Installation startet ein Script, alle Zusatzsoftware installieren
  • den ZEN- Kernel auswählen
  • dann kann man Skype/ Opera installieren.
    PCI Geräte-listing

    PCI Geräte-listing, zum vergrößern klicken

    Wieder einmal bewiesen, das nicht jede alte Maschine Elektronikschrott ist…

Mehr Linux Installationen auf mobilen Geräten: www.tuxmobil.de

Baumpflanzung wirtschaftlich

Am Wochenende sind wir in die Stadt gefahren, zum Martini Markt, Geld verbrennen, der Kinder wegen. Was wir können, machen auch andere, nur in größerem Stil. Neben der viel befahrenen Bundesstraße hat man für die 5,8 Radfahrer im Jahr einen Radweg gebaut. Gut, ich habe ihn nicht direkt bezahlt und er hat den Vorteil, das die Mautpreller (LKW) keine riskanten Überholmanöver mehr machen müssen. Vor 2 Wochen hat man angefangen dort Bäume zu pflanzen. Als wir am Samstag dort entlang fuhren, lagen sie

einfach hingelegt

abgelegter Baum

3 Tage ohne Wasser und Brot schon da, ein paar Bäume. Jeder der den Beruf des Gärtners mal erlernt hat weiß: da liegen 5 Jahre arbeit und sterben vor sich hin. Früher, als man noch keine Handys hatte und das Telefonnetz unbrauchbar war, hat man die Löcher gemacht, die Stangen geholt und dann die Bäume. Damit Sie nicht eingehen. Das ist natürlich wirtschaftlicher Unfug, denn es geht ja nicht um die Bäume, sondern ums Geld verdienen. Dann holt man das, wo gerade die Technik frei ist.

Pfähle und Löcher ohne Baum

Und was ist und noch aufgefallen?? Kein Mensch weit und breit der da arbeitet. Dienstag, kurz nach 10… Und da gibt es doch all die Debatten über „nicht Termin- gerecht“,  „zu teuer“ und „schlechte Qualität“ im öffentlichen Sektor. Das hier ist wieder mal ein kleiner „Flughafen“… Ein schwacher Trost: eines von diesen „dicken“ Autos stand auf dem Feld und beobachtete mich beim Fotografieren, vielleicht bewegt sich ja etwas, der Bäume wegen.

Ich bin kein grüner Phantast, aber wenn ich sehe wie aus „wirtschaftlichen“ Gründen mit Lebewesen umgegangen wird, ist mir ganz anders. Überlegt mal, wie wir zur Kasse gebeten werden wenn wir auf vereister Fahrbahn wegrutschen und so ein Bäumchen abknicken….. und mir täte das dann auch noch Leid!

Nachtrag: Ich bin Heute dort vorbeigefahren, Zustand unverändert.

Nachtrag 2 (eine Woche Später): Wir sind wieder in die Stadt gefahren, der Lebenserhaltung wegen: Brot, Wurst, Butter. Es waren dann doch für alle Bäume Hölzer da, nur der Verbisschutz und der Haltegurt fehlen noch.

fast fertig

Eigentlich unverständlich ,weiß doch jeder, das es nicht viel Wind braucht, um die Ahörner als Windflüchter dastehen zu lassen. Wir werden sehen, was in einem Jahr noch lebt.

Nachtrag 3: 2 Wochen später: komplett

Hausaufgaben?????!!

in der Schule gemacht

So Nicht!!!

Damals, als ich zur Schule ging, gab es schon die Möglichkeit Hausaufgaben im Schulhort zu machen. Früher hat die Hortnerin (meine hieß Frau Lindner) aufgepaßt, das alles richtig und (halbwegs) ordentlich erledigt wird. Heute ist es weder das Eine noch das Andere. Jeden Abend sitzen wir mit unserer Tochter und kontrollieren die kontrollierten Hausaufgaben, um sie mit ihr nochmal zu machen.  Es ist nicht so, das sie es nicht kann- Mangel an Konzentration und jede Menge Ablenkung im Hort sind hier die Ursache. Beschweren hilft nicht. Also Quälen wir unser Kind weiter- nach 16 Uhr, wenn die Leistungskurve eines Menschen „Bodenkontakt“ hat machen wir Hausaufgaben…